Zeigt her Eure Füße - die Einreise!
Nachdem also meine Mittelohrentzündung so weit auskuriert war, dass ich wieder einen gesunden Druckausgeich vonehmen konnte, stand ich am 25. November mit drei Koffern bewaffnet am Check in von US-Airways. Bewaffnet deshalb, weil an einem ein falsches Namenschild angebracht war und ich mich erst mal rechtfertigen mußte, wem denn dieser Koffer gehört.
Nun gut, als dieses Problem ausgräumt war und ich versicherte, dass ich mein Gepäck selbst gepackt hatte, konnte ich mich der ersten Sicherheitskontrolle nähern. Dabei wurde mir klar, dass sich die ganzen Aktionen von Akte 08/15 ungelöst, und wie auch immer diese Magazine heißen, ausgezahlt hatten: Jeder durfte schön seine Schuhe ausziehen. Und damit nicht genug, die Füße wurden auch noch extra mit einem Handmetalldetektor "durchsucht". Danach wurde man nochmal gefragt, ob man schön alles selbst gepackt hatte und ob auf dem Flughafen auch nichts Böses mehr dazu gekommen war.
Schließlich gelangte ich dann an Bord. Der Flug war nicht wirklich spannend, ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass mein neuer "lieblings schlechter Film" Mr. und Ms. Smith ist (im Kino wären es 8€ für die Tonne gewesen), möglicherweise habe ich ihn jedoch einfach nicht verstanden
. Die Handlung ist auch nun mal sehr anspruchsvoll.
In Philadelphia angekommen, reihte ich mich in die Visaabfertigungsschlange ein. Da steht man dann auch mal eine gute Stunde, schließlich wollen alle Patschefinger gescannt und Verbrechervisagen fotographiert werden. Ich selbst war wieder mal optimal vorbereitet: Ich wußte, warum ich die USA wieder verlassen will und hatte alle Einladungsschreiben/Papiere bei der Hand. Leider wollte das ganze Zeug dann wieder keiner sehen
. Aus lauter Unmut hierüber habe ich den Officer erst mal durch eine geschickte Frage meinerseits aus dem Stempelkonzept gebracht, woraufhin er zu seinem Vorgesetzten maschiert ist - die Schlange hinter mir fand das nicht so lustig. Dabei wollte ich eigentlich nur wissen wie lange ich denn nun wirklich in den USA bleiben darf! (Man darf nämlich 30 Tage länger bleiben, als auf dem DS2019 vermerkt ist.)
Der Officer hat sich dann auch bei mir bedankt, da er mal (wieder) was gelernt hat (die 30 Tagefrist), was ich dann einfach mal so zur Kenntnis genommen habe (ich dachte immer, dass man wissen muss, was man tut, wenn man Immigration-Officer ist, aber offensichtlich genügt es, wenn man Fingeradrücke nehmen kann). Schließlich mußte ich nochmal meine Schuhe ausziehen, da anscheinend Akte 08/15 auf die Inlandsflüge von Philadelphia aus abgeprüft hat
. Der Kreis schließt sich halt immer.
Liebe Grüße
Jochen
Nun gut, als dieses Problem ausgräumt war und ich versicherte, dass ich mein Gepäck selbst gepackt hatte, konnte ich mich der ersten Sicherheitskontrolle nähern. Dabei wurde mir klar, dass sich die ganzen Aktionen von Akte 08/15 ungelöst, und wie auch immer diese Magazine heißen, ausgezahlt hatten: Jeder durfte schön seine Schuhe ausziehen. Und damit nicht genug, die Füße wurden auch noch extra mit einem Handmetalldetektor "durchsucht". Danach wurde man nochmal gefragt, ob man schön alles selbst gepackt hatte und ob auf dem Flughafen auch nichts Böses mehr dazu gekommen war.
Schließlich gelangte ich dann an Bord. Der Flug war nicht wirklich spannend, ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass mein neuer "lieblings schlechter Film" Mr. und Ms. Smith ist (im Kino wären es 8€ für die Tonne gewesen), möglicherweise habe ich ihn jedoch einfach nicht verstanden
. Die Handlung ist auch nun mal sehr anspruchsvoll.In Philadelphia angekommen, reihte ich mich in die Visaabfertigungsschlange ein. Da steht man dann auch mal eine gute Stunde, schließlich wollen alle Patschefinger gescannt und Verbrechervisagen fotographiert werden. Ich selbst war wieder mal optimal vorbereitet: Ich wußte, warum ich die USA wieder verlassen will und hatte alle Einladungsschreiben/Papiere bei der Hand. Leider wollte das ganze Zeug dann wieder keiner sehen
. Aus lauter Unmut hierüber habe ich den Officer erst mal durch eine geschickte Frage meinerseits aus dem Stempelkonzept gebracht, woraufhin er zu seinem Vorgesetzten maschiert ist - die Schlange hinter mir fand das nicht so lustig. Dabei wollte ich eigentlich nur wissen wie lange ich denn nun wirklich in den USA bleiben darf! (Man darf nämlich 30 Tage länger bleiben, als auf dem DS2019 vermerkt ist.)Der Officer hat sich dann auch bei mir bedankt, da er mal (wieder) was gelernt hat (die 30 Tagefrist), was ich dann einfach mal so zur Kenntnis genommen habe (ich dachte immer, dass man wissen muss, was man tut, wenn man Immigration-Officer ist, aber offensichtlich genügt es, wenn man Fingeradrücke nehmen kann). Schließlich mußte ich nochmal meine Schuhe ausziehen, da anscheinend Akte 08/15 auf die Inlandsflüge von Philadelphia aus abgeprüft hat
. Der Kreis schließt sich halt immer.Liebe Grüße
Jochen



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