Sylvester mal ganz anders!
Haben wir also 2005 auch wieder rum bekommen. Und natürlich muss man so etwas immer richtig feiern. Hier in State College hatte sich ja bereits eine kleine Feier angekündigt (die Eisfiguren), und da Ayka und ich so richtig durchstaren wollten, bin ich dann Abends nochmal schnell in den Bottle Shop, um Bier zu erwerben.
Dabei hatte ich dann Erstkontakt mit einem chinesischen Drachen, der begleitet von einer Tommlertruppe durch die Stadt gezogen ist. Irgendwie haben die da - glaube ich - was falsch verstanden mit dem chinesischen neuen Jahr, aber egal.
Neben den Eisfiguren und besagtem Drachen, gab es dann leider nur Kaffe- und Popcornstände. Leider, denn man ist ja aus Deutschland anderes gewöhnt und so hat auf jeden Fall der obligatorische Glühweinstand gefehlt. Aber wie man so schön sagt, man muss auch ohne Alkohol feiern können. Das gilt jedoch nicht für mich und so haben Ayka und ich so richtig schön anschließend beim Essen vorgeglüht...
Leicht angeheitert ging es dann "Downtown", wo der Player's Club sein Pforten für uns und die Partygemeinde aufgemacht hatte. Den Player's Club, den einzigen Nachtclub hier, kann man sich so etwa wie das gute alte McCullys (wer alt genug ist wird sich erinnern) in Wackerheim vorstellen. Statt der einarmigen Banditen nehme man jedoch einen Billiardtisch als Ausstattung.
Dort gab es Bud Pitcher für 4$ und obwohl ich die rote Sirene gesehen habe, die mich vor Kopfschmerzen und anderen Nebenwirkungen dieser Brühe warnen wollte, habe ich hemmungslos zugeschlagen. Es muss ja schließlich auch nicht schmecken, sondern knallen. (Übrigens - und das finde ich bemerkenswert - hatte ich direkt beim zweiten Pitcher Kopfschmerzen, soviel zu den inneren Warnsignalen.) Ayka hat sich am Long Island Iced Tea festgehalten, den man so wie er feil geboten wurde, auch als Benzinersatz hätte verwenden können. Hat auf jeden Fall für eine ordentliche Schlagzahl gesorgt...
Im Nightclub waren überall Partyzylinder und Tröten verteilt, die der ganzen Geschichte noch einen richtig schönen kitschigen Anstrich verpasst hat. Um Mitternacht passierte jedoch etwas seltsames: Keiner ging so wie bei uns nach draußen, um sich das Feuerwerk anzuschauen. Der Grund dafür war banal: Es gab kein Feuerwerk. Nichts! Noch nicht mal einen Böller! Keine Feuerspiralen und wie die Dinger noch so alle heißen!
Ich habe zwei Erklärungen hierfür:

Dafür gab es um 12 Uhr kostenlosen Sekt und alle sind sich in die Arme gefallen. Ayka hat dann noch einen Ami kennengelernt, dessen Bruder mal in Deutschland studiert hat und mußte Neujahrswünsche auf Deutsch per Handy verschicken. Ich war am Ende des zweiten Pitschers angekommen und ein kleiner Mann begann in meinem Kopf gegen die Schädeldecke zu hämmern. Wir sind dann bald heim gegangen. Heute Morgen hat es übrigens immer noch gehämmert...
Liebe Grüße
Jochen
Dabei hatte ich dann Erstkontakt mit einem chinesischen Drachen, der begleitet von einer Tommlertruppe durch die Stadt gezogen ist. Irgendwie haben die da - glaube ich - was falsch verstanden mit dem chinesischen neuen Jahr, aber egal.
Neben den Eisfiguren und besagtem Drachen, gab es dann leider nur Kaffe- und Popcornstände. Leider, denn man ist ja aus Deutschland anderes gewöhnt und so hat auf jeden Fall der obligatorische Glühweinstand gefehlt. Aber wie man so schön sagt, man muss auch ohne Alkohol feiern können. Das gilt jedoch nicht für mich und so haben Ayka und ich so richtig schön anschließend beim Essen vorgeglüht...
Leicht angeheitert ging es dann "Downtown", wo der Player's Club sein Pforten für uns und die Partygemeinde aufgemacht hatte. Den Player's Club, den einzigen Nachtclub hier, kann man sich so etwa wie das gute alte McCullys (wer alt genug ist wird sich erinnern) in Wackerheim vorstellen. Statt der einarmigen Banditen nehme man jedoch einen Billiardtisch als Ausstattung.
Dort gab es Bud Pitcher für 4$ und obwohl ich die rote Sirene gesehen habe, die mich vor Kopfschmerzen und anderen Nebenwirkungen dieser Brühe warnen wollte, habe ich hemmungslos zugeschlagen. Es muss ja schließlich auch nicht schmecken, sondern knallen. (Übrigens - und das finde ich bemerkenswert - hatte ich direkt beim zweiten Pitcher Kopfschmerzen, soviel zu den inneren Warnsignalen.) Ayka hat sich am Long Island Iced Tea festgehalten, den man so wie er feil geboten wurde, auch als Benzinersatz hätte verwenden können. Hat auf jeden Fall für eine ordentliche Schlagzahl gesorgt...Im Nightclub waren überall Partyzylinder und Tröten verteilt, die der ganzen Geschichte noch einen richtig schönen kitschigen Anstrich verpasst hat. Um Mitternacht passierte jedoch etwas seltsames: Keiner ging so wie bei uns nach draußen, um sich das Feuerwerk anzuschauen. Der Grund dafür war banal: Es gab kein Feuerwerk. Nichts! Noch nicht mal einen Böller! Keine Feuerspiralen und wie die Dinger noch so alle heißen!
Ich habe zwei Erklärungen hierfür:
- Es wurde mal ganz konsequent Brot statt Böller durchexerziert und jeder Cent in die dritte Welt geschickt oder
- die Homeland Security Behörde hat Böller als zu gefährlich eingestuft.

Dafür gab es um 12 Uhr kostenlosen Sekt und alle sind sich in die Arme gefallen. Ayka hat dann noch einen Ami kennengelernt, dessen Bruder mal in Deutschland studiert hat und mußte Neujahrswünsche auf Deutsch per Handy verschicken. Ich war am Ende des zweiten Pitschers angekommen und ein kleiner Mann begann in meinem Kopf gegen die Schädeldecke zu hämmern. Wir sind dann bald heim gegangen. Heute Morgen hat es übrigens immer noch gehämmert...
Liebe Grüße
Jochen



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