Virtuelle Uhrzeit und Selbstverarschung

Zuerst einmal möchte ich festhalten, dass es gerade 09.41 Uhr (!) ist und ich bereits auf der Uni bin. Wenn ihr Euch jetzt fragt, was mich heute morgen so gegen 7.30 Uhr (!!) aus dem Bett gezwungen hat, bitte ich Euch erst einmal genauer hinzuschauen. Seht ihr sie? Da, auf meinem Kopf?

Genau! Seit gestern Abend habe ich die Eselsmütze auf. Mit schönen langen Ohren:). Und das Schlimme dabei ist, ich habe sie auch verdient! Voll und ganz! Keine Ausreden!

Ihr fragt Euch wieso? (Die meisten denken wohl eher: "Hey, Jochen und Eselsohren, erzähl doch mal was Neues!":))

Weil ich gestern Abend meine Bankkarte im Automaten habe stecken lassen! Und - auch um einfach mal im Stil dieser Seite zu bleiben - da stellt sich zusätzlich die Frage:

Wie bescheuert kann man sein?

Das einzige, was ich zu meiner Verteidung vorbringen kann, ist, dass der Algorithmus bei den Bankautomaten hier ein anderer ist als in Deutschland. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber soweit ich mich erinnere, muß man in Deutschland zuerst die Karte aus dem Automaten ziehen und bekommt dann sein Geld. Hier ist das meistens anders herum, d.h. zuerst Geld, dann Karte. Man kann hier nämlich mehrere Transaktionen nacheinander vornehmen.

Und wenn ihr dann so ein zerstreuter Mathematiker seid wie ich, überfordert Euch dieser Leistungstransfer völlig. Also nimmt der kleine Jochen seine Dollar, packt sie in seine Geldbörse und geht.

Daher hat der Automat meine Karte gemampft und es hieß heute morgen für mich aufstehen wenn der Hanh kräht. Ach so, ich habe die Karte auch erst seit Montag, daher sind die Eselsohren besonders lang und kratzen...

Wenigstens ist nichts passiert, ich bin immer noch lequid und meine Karte habe ich auch wieder.

So, jetzt muss ich aber. Ich habe da hinten so einen leckeren Trog mit Hafer gesehen...

Liebe Grüße

Jochen

1 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Falls du doch nicht mehr liquid sein solltest:

Der Kühlschrank ist leer,
das Sparschwein auch,
ich habe seit Wochen
kein Schnitzel mehr im Bauch.
Der letzte Scheck ist weg,
ich bin nicht liquid,
auf der Bank krieg' ich sowieso keinen Kredit!
Gestern enterbt mich
auch noch meine Mutter
und vor der Tür
steht der Exekutor
Mit einem Wort -
die Lage ist fatal.
Da hilft nur eins:
.....

Na wer errät es?

Dazu sage ich nur:
Geld oder Lebe(r)n!

Frank

27/1/06 10:21   Kommentar bearbeiten

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