Niagara-Fälle
So, wir sind wieder zurück von unserer Fahrt an die wohl berühmtesten Wasserfälle der Welt. Nun ja, eigentlich bin nur ich zurück, denn der Matthias ist ein ganz Harter ("ohhh, Du Harter") und schon wieder auf dem Weg nach Washington. Getreu dem Motto "Benzin kostet nichst" will er auch noch die Hauptsstadt mitnehmen...
Aber zurück zu den Fällen: Niagara-Falls liegt etwa 10 Meilen nördlich von Buffalo und hat einen amerikanischen und einen kanadischen Teil. Wer sich das ganz idyllisch in der Natur vorgestellt hat, der sollte dieses Bild ganz schnell aus seinem Kopf streichen, denn: Im Bundesstaat New York ist Glücksspiel verboten und was bauen da die kleinen kanadischen Heizelmännchen direkt hinter die Grenze? Genau: Riesige Kasinos, die auch noch einen Blick auf die Fälle ermöglichen.
Mit anderen Worten: Auf der US Seite ist alles "normal" aber auf der kanadischen Seite reihen sich die Klötze nur so aneinander, wie man auf dem unteren Bild erahnen kann.
Dennoch sind die Wasserfälle sehr beeindruckend und den Reiseaufwand wert. Eigentlich sind es zwei große Wasserfälle, und da gerecht geteilt wurde, hat jedes Land einen bekommen. Im Winter drosselt ein Wasserkraftwerk den Wasserfluß erheblich, sodass lediglich ein Drittel der "Sommermenge" über die Kante stürzt (hat mir mein Reiseführer gesagt).
Und seit gestern weiß ich auch warum. Zuerst einmal hatten wir so um die -10° Celsius, was zur Folge hatte, dass die (sehr feine) Gischt direkt auf den Jacken in den gefrorenen Aggregatzustand übergegangen ist. Sehr lustig, wenn man auf einmal feine Eistropfen überall auf der Jacke hat. Und daher waren auch viele Ausichtspunkte gesperrt, da die Eisdecke mehrere cm dick war (die Boote die einen sonst direkt an die Fälle bringen sind auch nicht gefahren). Im unteren Bild seht ihr eine große Plattform, von der man normalerweise die kanadischen Fälle beobachten kann. Gestern war das Teil höchstens als Schlittschuhbahn zu gebrauchen. Und die hohe Luftfeuchtigkeit gepaart mit der Kälte ist auf Dauer wirklich harter Tobak. Es war jedoch wieder "interessant", in welcher Kleidung da manche Amis angerückt sind.
Nein, es gab keine Flip-Flops.
Aber den ein oder anderen Trainingsanzug habe ich gesichtet. Aber wie sagt man so schön: "Nur die Harten kommen in den Garten!"
Ansonsten gibt es dort oben jedoch nicht viel zu sehen, ich möchte sogar so weit gehen, dass man (auf der US-Seite) im Umkreis von fünf Autostunden nichts aufregendes mehr findet. Gut, mein Reiseführer sagte da natürlich was anderes, aber nachdem wir ihm vertraut hatten und weiter nach Erie, das ist eine Stadt an einem See dort in der Nähe, gefahren sind, habe ich beschlossen, diese "tollen Tips" nicht weiter zu beachten (wenn man hier übrigens in einem Reiseführer über Deutschland liest, was Mainz alles zu bieten hat, fällt man echt komplett vom Glauben an diese Schreiberzunft ab).
Niagara spricht man in den US of A übrigens so aus wie Viagra nur mit N vorne, zumindest habe ich dass immer so herausgehört, was ich sehr lustig finde.
Ich habe zwei neue Bildergalerien erstellt, die ihr links findet (ich hoffe, dass ich auch noch einige Bilder von Matthias bekomme). Viel Spaß beim Anschauen!
Liebe Grüße
Jochen
Aber zurück zu den Fällen: Niagara-Falls liegt etwa 10 Meilen nördlich von Buffalo und hat einen amerikanischen und einen kanadischen Teil. Wer sich das ganz idyllisch in der Natur vorgestellt hat, der sollte dieses Bild ganz schnell aus seinem Kopf streichen, denn: Im Bundesstaat New York ist Glücksspiel verboten und was bauen da die kleinen kanadischen Heizelmännchen direkt hinter die Grenze? Genau: Riesige Kasinos, die auch noch einen Blick auf die Fälle ermöglichen.
Mit anderen Worten: Auf der US Seite ist alles "normal" aber auf der kanadischen Seite reihen sich die Klötze nur so aneinander, wie man auf dem unteren Bild erahnen kann.
Dennoch sind die Wasserfälle sehr beeindruckend und den Reiseaufwand wert. Eigentlich sind es zwei große Wasserfälle, und da gerecht geteilt wurde, hat jedes Land einen bekommen. Im Winter drosselt ein Wasserkraftwerk den Wasserfluß erheblich, sodass lediglich ein Drittel der "Sommermenge" über die Kante stürzt (hat mir mein Reiseführer gesagt).
Und seit gestern weiß ich auch warum. Zuerst einmal hatten wir so um die -10° Celsius, was zur Folge hatte, dass die (sehr feine) Gischt direkt auf den Jacken in den gefrorenen Aggregatzustand übergegangen ist. Sehr lustig, wenn man auf einmal feine Eistropfen überall auf der Jacke hat. Und daher waren auch viele Ausichtspunkte gesperrt, da die Eisdecke mehrere cm dick war (die Boote die einen sonst direkt an die Fälle bringen sind auch nicht gefahren). Im unteren Bild seht ihr eine große Plattform, von der man normalerweise die kanadischen Fälle beobachten kann. Gestern war das Teil höchstens als Schlittschuhbahn zu gebrauchen. Und die hohe Luftfeuchtigkeit gepaart mit der Kälte ist auf Dauer wirklich harter Tobak. Es war jedoch wieder "interessant", in welcher Kleidung da manche Amis angerückt sind.
Nein, es gab keine Flip-Flops.
Aber den ein oder anderen Trainingsanzug habe ich gesichtet. Aber wie sagt man so schön: "Nur die Harten kommen in den Garten!"
Ansonsten gibt es dort oben jedoch nicht viel zu sehen, ich möchte sogar so weit gehen, dass man (auf der US-Seite) im Umkreis von fünf Autostunden nichts aufregendes mehr findet. Gut, mein Reiseführer sagte da natürlich was anderes, aber nachdem wir ihm vertraut hatten und weiter nach Erie, das ist eine Stadt an einem See dort in der Nähe, gefahren sind, habe ich beschlossen, diese "tollen Tips" nicht weiter zu beachten (wenn man hier übrigens in einem Reiseführer über Deutschland liest, was Mainz alles zu bieten hat, fällt man echt komplett vom Glauben an diese Schreiberzunft ab).
Niagara spricht man in den US of A übrigens so aus wie Viagra nur mit N vorne, zumindest habe ich dass immer so herausgehört, was ich sehr lustig finde.
Ich habe zwei neue Bildergalerien erstellt, die ihr links findet (ich hoffe, dass ich auch noch einige Bilder von Matthias bekomme). Viel Spaß beim Anschauen!
Liebe Grüße
Jochen






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