T&T (Todeslaster und Tempomat)

Ich möchte noch ein paar kleine Reisenachträge machen. Zuerst einmal hatte Matthias endlich herausgefunden, wie man den Tempomat einschaltet. Von da an hieß es dann nur noch 65 mph und Füße hochlegen.

Natürlich war noch ein gewisser Lenkaufwand zu tätigen, aber hier in den US of A ist man nicht so zimperlich, wenn es darum geht die Autobahnen möglichst gerade zu bauen. Schließlich kostet Lenken ja Kalorien und das will ja keiner. Da werden dann auch keine Hamster umgesiedelt oder Kröten von Hand durch die Gegend getragen. Nein, da wird die ein oder andere widerspenstige Hügelformation einfach so weggesprengt und die Umwelt gefügig gemacht.

Der Tempomat hatte dann auch den Vorteil, dass man mal wirklich beurteilen konnte, wie schnell einen die Trucks hier überholen. Und auch wenn ich mich jetzt wiederhole (ich habe schon einmal davon berichtet):

Wir sind am Ende eigentlich nur noch von Lastwagen überholt worden. Und ich rede hier jetzt nicht von diesen kleinen Lastwagen wie bei uns in Deutschland. Nein, ich meine diese Riesenteile, deren Schlafkabiene Platz für ein Ehebett bietet und die so 40t auf die Waage bringen.

Also die richtigen Todesschleudern. Und die haben da manchmal so 80 mph drauf, was so ungefähr 130 km/h entspricht. Da fällt einem nach einiger Zeit nichts mehr ein. Man hofft nur noch, dass der Fahrer nicht getrunken hat und sich voll auf die Strecke konzentriert.

Bis jetzt sind wir jedoch immer gut von A nach B gekommen. Ich hoffe mal, dass das so bleibt.

Liebe Grüße

Jochen