Onkel Teuberbert

Am Wochenende ist hier im HUB immer "Open Games Night", d.h. anstatt sich so richtig die Birne wegzuschießen, kann man Spiele ausleihen und sich einen gemütlichen Abend machen. Bevor ich also auf die Piste gegangen bin, habe ich da mal Inventur gemacht. Und ich war erstaunt, dass die hier die großen europäischen (oder vielmehr deutschen) Klassiker im Angebot haben: Carcassone, Puerto Rico, Alhambra und natürlich auch mein Lieblingsspiel Die Siedler von Catan.

Erstaunt war ich deshalb, weil man hier in den Läden meist nur "*"-Monopoly findet, wobei man für "*" einsetzen kann was man will, also z.B. etwa "Star Wars" oder "State College". Ich würde für die Fraternities hier noch die "Drinking" Variante auf den Markt bringen, mit so Klassikern wie der "Du mußt reihern, begib Dich direkt ins Klo, gehe..."-Karte (die würde natürlich von der "Du kommst aus der Kloschüssel frei Karte" direkt gekontert). Wäre bestimmt ein Verkaufsschlager...

Zurück zum wesentlichen: Ich habe das dann mal meinem Bruder erzählt und da wird beide Siedler-Fans sind (und Mofs, die anscheinend zu viel Zeit haben), haben wir dann gestern mal ein wenig gegoogelt, um herauszufinden, in welchen Ländern man überall dieses Spiel kaufen kann. Dabei haben wir dann diesen Link und diesen herausgekocht. In den USA übrigens ist komplett alles erschienen, und eine Seite hat sogar etwas davon erzählt, dass Siedler das drittbest verkaufte Spiel der Welt in den letzten zehn Jahren ist! Mit anderen Worten, das ist so was wie die Lizenz zum Gelddrucken.

Da sitzt er dann also, der gute Onkel Teuberbert in seinem Geldspeicher nahe Darmstadt und zählt seine Goldtaler.

Liebe Grüße

Jochen

P.S.: Wer mir einmal etwas Gutes tun will, der kann mir das hier schenken.

Schlange stehen.

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, hier erst mal das versprochene Photo vom Warsteiner Aktionstag. Ich bin ja mal gespannt, was es da zu sehen gibt. Vielleicht bekommt man da als Deutscher sogar ein Bier umsonst. Eigentlich bin ich nicht so der Warsteiner Fan, aber hier geht es ja auch mehr darum den Standort Deutschland zu sichern. Ich habe also eine Mission: Den Export ankurbeln!

Ansonsten wollte ich noch einmal kurz auf das Thema der Männerkloschlange eingehen. Hier in den US of A ist es nämlich so, dass Restaurants, "Kaffeehäuser" (wie Starbucks) aber auch Burgerketten nicht verpflichtet sind, Toiletten gemessen an der Quadratmeterzahl und was weiß ich für Regeln, die es in Deutschland dafür gibt, anzubieten. (Dies ist übrigens meines Wissens ein Grund dafür, dass Starbucks Schwierigkeiten hat sein Konzept in Deutschland umzusetzen...)

Und wie viele Toiletten baut dann der sparsame Ami?

Genau: eine für die Mädchen und eine für die Buben. Gut, wie wir ja alle wissen brauchen die kleinen Prinzessinen immer etwas länger, daher haben die meistens mehrere Toiletten. Laßt mich also die relevanten Daten zusammenfassen:

ca. 100 biertrinkende Buben ↔ eine Toilette

Das kann nicht gut gehen! Und so ist es nicht verwunderlich, dass es zu längeren Schlangen kommt.

Dazu muß ich sagen, dass das z.B. in einigen Läden in Florenz genauso ist. Ich erinnere mich da nur mal an einen Laden mit dem Namen "Faces", in dem man für 10€ bis Mitternacht soviel trinken konnte wie man wollte. Und die haben da auch Bestellungen von dem Kaliber "man hab ich einen Durst, gib mal 10 Bier rüber" oder "mach mal das Tablett mit Wodka-O voll" (an der Stelle nochmal das Lob: "sehr gut Frank, immer voller Einsatz!") zugelassen. Und der Laden war rappelvoll. Und es gab nur eine Toilette.

So stelle ich mir die Hölle vor.

Eins muß ich jedoch sagen: die Amis haben Respekt vor der Schlange! Hier drängelt sich keiner so einfach vor! Und die Schlangen sind meist auch gut organisiert. Entweder durch diese Absperrbänder oder sogar durch Personal. Im Fitnessstudio gibt es z.B. einen extra Mitarbeiter, der nur für die Organistaion der Schlangen zuständig ist. Ordung muß halt sein! Aber mir als deutschem "Hausmeisteranwärter" (siiischer, siiischer...) kann das nur recht sein. Da herrscht dann wenigstens Zucht und Ordnung.

Liebe Grüße

Jochen

3 Kommentare:

Blogger Zwiesler meint:

das war auf dem Oktoberfest bis vor ca. 10 Jahren auch so: das Verhältnis Besucher/Toiletten das Gleiche aber: keine Organisationdes 'Erleichterns' dsafür an allen Ecken 'Wildbieseln'... - das stelle ich mir übrigens in den U.S. als Echte Herausforderung vor...

1/2/06 05:11   Kommentar bearbeiten
Anonymous Anonym meint:

Ich möchte hier eine Verbindung zwischen obigen Artikel und unteren herstellen...
Da waren wir nun, in Firenze, im besagten Faces, und es hieß: 2 gegen alle. Endergebnis:
Meine Mitbewohnerin fertig fürs Wochenende, ne Französin aus dem Rennen geworfen (hat sich das ganze WE übergeben), mein Kommilitone war schon in(!) dem Laden so weit, und ne Deutsch musste auch früher heim...
Und wir beide waren schon am Vortag in einem Laden 10-Euro-all-you-can-sauf...
Jaja, so ist das halt wenn man mit den großen Jungs spielt. Wir sind halt doch die "Beerdrinking-Übermeisters"...

1/2/06 05:18   Kommentar bearbeiten
Blogger Zwiesler meint:

...ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen es hieß: "...hast Du gesehen, er hat 4 Pils getrunken und geht noch gerade..." tja - jetzt seid Ihr halt auch schon groß...

1/2/06 07:27   Kommentar bearbeiten

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Bist Du der Uebermeister?

Zuerst einmal möchte ich festhalten, dass die Überschrift nichts mit dem Dialog aus Ghostbusters 1 zu tun hat ("Bist Du der Schlüsselmeister?").

Es ist ja bekannt, dass einige deutsche Worte ihren Weg in den englischen Sprachgebrauch gefunden haben. Man denke nur an "Rucksack", "Kindergarten" oder (in der Mathematik) das Wort "Ansatz". Übrigens hat sich schon manch deutsche Firma (und soweit ich weiß sogar die deutsche Vertretung von McDonalds) dazu hinreißen lassen, Rucksack durch das überaus trendige Wort Body-Bag zu ersetzen. Naja, manchen Trendjägern kann man halt nur noch durch einen gezielten Kopfschuß helfen:)!

Und so wie es in Deutschland cool ist, englische Wörter zu usen und die tägliche Konversation im Buisness mit Denglisch anzureichern, so hat das ein oder andere ungewöhnliche (oder auch nicht existente, s.u.) deutsche Wort auch hier seinen Einzug gefunden. So hört man öfters: "This is guht". Ich habe das h zusätzlich da rein gemalt, weil es wirklich so ausgesprochen wird und kein Derivat von "good" ist.

Meine Lieblingswort ist jedoch "Uebermeister".:)

Da staunt ihr, was? Ich habe mich auch verwundert am Kopf gekratzt, als ich das zum ersten Mal im Bus gehört habe. Der Satz lautete ungefähr so:

"He's like the hockey uebermeister!"

Sehr gut, oder! Und ich verwende hier extra diese Schreibsweise, weil es sich im gesprochenen Wort auch so anhört. Gestern abend hatte ich dann folgendes Gespräch in der Schlange vor dem Männerklo (ja, es gibt hier Schlangen vor dem Männerklo, dazu komme ich ein anderes mal): So ein Kerl erzählt mir, dass er hier gerade seine Schwester besuchen würde, und ob ich denn von hier wäre. Ich verneinte und fügte hinzu, dass ich aus Deutschland bin. Da sagte er so was wie (ich hatte schon vier Bier, daher muss ich approximieren...):

"Hey, then you are the beer drinkin' Uebermeister!"

Was blieb mir da schon anderes übrig, als dies mit einem trockenen "ja" zu bestätigen. Wenn nämlich ein "prejudice" auf dieser Karte (es ist der vierte Link dort) stimmt, dann ist es der zweite.

Nächste Woche will ich übrigens wieder in diese Kneipe. Warsteiner (!!) hat dort nämlich eine Werbeaktion angekündigt (Bild kommt noch, versprochen). Da bin ich ja mal gespannt (hoffentlich war das nicht nur eine Bierphantasie).

Liebe Grüße

Jochen

Nichts passiert...

Heute ist hier nicht viel passiert. Es war schönes Wetter und ich habe es mir gut gehen lassen. Da mir das frühe Aufstehen von gestern noch in den Knochen saß (ich weiß, ich bin ein ganz armes Vieh...), bin ich auch viel zu spät wachgeworden. So habe ich dann auch nur noch das Ende des großartigen Heimsiegs der 05er mitlesen können. Schande über mein Haupt, aber es ist ja alles gut gelaufen.
Das Hub im Panoramabild
Danach noch schnell (hmpf...) ein Diagram für meinen Bruder fertig gebastelt (die Rechnung dafür kommt übrigens noch und das wird echt ein Ferraribußgeld...:)) und dann bin ich ein bißchen rumgelaufen. Daher gibt es heute nur ein paar Photoimpressionen, z.B. vom Unigolfplatz
Der gute alte Golfplatz
oder vom Department of Economics, durch das eine Hauptstraße führt.
ReWi in State College
Ach so und die NSA habe ich auch gefunden:
Communicationcenter State College
Also immer schön sauber bleiben und keinen bösen Emails über das Netz hier verschicken.

Have a nice evening.

Enjoy

Jochen

1 Kommentare:

Blogger Zwiesler meint:

tja was soll man nach so einer Woche zusammenfassend schreiben ? Vieleicht lässt sich eine Brücke schlagen: da kommt eine Fußballmannschaft - aus dem nennen wir es '2-D-Raum' - nach München, voller Hoffnungen, Erwartungen und auch Engagement - jedoch die Orientierung in der Dimension darüber fällt halt schwer... ja mei...bleibt zu erwähnen, dass mit erbeutetem Material (ein schweißgetränktes Trikot eines Torschützen, welches von einem lt. Angestellten erbeten worden war) doch sinnvolles geschehen zu sein scheint: Das nächste Spiel wird doch tatsächlich gewonnen - Auskochen und Verteilung der Inspiration ? know how Transfer ? Umsetzung von Erfahrungswerten ?oder schlicht die Rückkehr in den angestammten 'Raum' ?

es sei gegönnt...

Gruß

Markus

29/1/06 06:08   Kommentar bearbeiten

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Virtuelle Uhrzeit und Selbstverarschung

Zuerst einmal möchte ich festhalten, dass es gerade 09.41 Uhr (!) ist und ich bereits auf der Uni bin. Wenn ihr Euch jetzt fragt, was mich heute morgen so gegen 7.30 Uhr (!!) aus dem Bett gezwungen hat, bitte ich Euch erst einmal genauer hinzuschauen. Seht ihr sie? Da, auf meinem Kopf?

Genau! Seit gestern Abend habe ich die Eselsmütze auf. Mit schönen langen Ohren:). Und das Schlimme dabei ist, ich habe sie auch verdient! Voll und ganz! Keine Ausreden!

Ihr fragt Euch wieso? (Die meisten denken wohl eher: "Hey, Jochen und Eselsohren, erzähl doch mal was Neues!":))

Weil ich gestern Abend meine Bankkarte im Automaten habe stecken lassen! Und - auch um einfach mal im Stil dieser Seite zu bleiben - da stellt sich zusätzlich die Frage:

Wie bescheuert kann man sein?

Das einzige, was ich zu meiner Verteidung vorbringen kann, ist, dass der Algorithmus bei den Bankautomaten hier ein anderer ist als in Deutschland. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber soweit ich mich erinnere, muß man in Deutschland zuerst die Karte aus dem Automaten ziehen und bekommt dann sein Geld. Hier ist das meistens anders herum, d.h. zuerst Geld, dann Karte. Man kann hier nämlich mehrere Transaktionen nacheinander vornehmen.

Und wenn ihr dann so ein zerstreuter Mathematiker seid wie ich, überfordert Euch dieser Leistungstransfer völlig. Also nimmt der kleine Jochen seine Dollar, packt sie in seine Geldbörse und geht.

Daher hat der Automat meine Karte gemampft und es hieß heute morgen für mich aufstehen wenn der Hanh kräht. Ach so, ich habe die Karte auch erst seit Montag, daher sind die Eselsohren besonders lang und kratzen...

Wenigstens ist nichts passiert, ich bin immer noch lequid und meine Karte habe ich auch wieder.

So, jetzt muss ich aber. Ich habe da hinten so einen leckeren Trog mit Hafer gesehen...

Liebe Grüße

Jochen

1 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Falls du doch nicht mehr liquid sein solltest:

Der Kühlschrank ist leer,
das Sparschwein auch,
ich habe seit Wochen
kein Schnitzel mehr im Bauch.
Der letzte Scheck ist weg,
ich bin nicht liquid,
auf der Bank krieg' ich sowieso keinen Kredit!
Gestern enterbt mich
auch noch meine Mutter
und vor der Tür
steht der Exekutor
Mit einem Wort -
die Lage ist fatal.
Da hilft nur eins:
.....

Na wer errät es?

Dazu sage ich nur:
Geld oder Lebe(r)n!

Frank

27/1/06 10:21   Kommentar bearbeiten

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Untergangsszenarien...

Heute ist mal Nerd Alarm angesagt:

Deutschland liegt unterm Eismantel und hier wird die Kälteschraube auch gerade wieder ganz gewaltig nach unten gedreht. Wie das enden kann, hat man ja in "The day after tomorrow" eindrucksvoll auf Großleinwand "bewundern" können. Da hilft nur dick einpacken und auf Winterschlaf umschalten. Und wenn es wirklich soweit kommt, ist sowieso alles zu spät.

Doch was ist mit den anderen Untergangsszenarien? Wißt ihr, was zu tun ist, wenn sich die Computer erheben (man denke an "I, Robot") und Euch und eure Umgebung kurz und klein schlagen? Oder was man machen muss, wenn die Chemiekeule zuschlägt und euch der Nachbar ans Leder will, weil er sich in ein blutrünstiges Monster verwandelt hat (wie in "Resident Evil")?

Nein?!?

Dann habe ich hier genau die richtigen Lektüren für Euch, nämlich den "Zombie Survival Guide" und den Knüller "How to survive a robot uprising":).

Ihr haltet das für Unsinn? Für blanke Phantasie eines kranken Hirns?

Gut, Eure Entscheidung. Aber sagt am Ende nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt und Euch die nötigen Mittel an die Hand gegeben!:)

Liebe Grüße

Jochen

3 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Tach auch, Du Fitness-Loft-Held!

Die Freak-Shows, von denen Du ab und an mal berichtest sind doch was feines, zumindest für uns... ich kann mir den ACDC-Rocker neben dir ziemlich gut vorstellen... schliesslich kriegst Du da noch was geboten - zusätzlich - hier in der FitCom schaust Du einfach nur in irgendeine Glotze und alle sind total normal.

Also, nächstes Mal wenn Du wieder "eins mit dem Trimmgerät" wirst, kannst Du das Ganze mal steigern und einfach die Camera mitnehmen... und dann postierst Du Dich wieder neben ihm... und stellst uns dann ein paar Bilder auf Deine Seite hier...

Von hier gibt es gerade nichts Spektakuläres zu berichten, ausser dass wir alle schon ganz heiss auf das Spiel morgen sind... und ich hoffe, dass Fastnacht bald kommt - es ist Zeit zum Richtig-Abfeiern. Wir wollen Dich dann natürlich parallel im Hasenkostüm mit Bierchen und "Am Rosenmontag"-singend über das Gelände laufen sehen, denn Du hattest uns ja Deinen ganz eigenen, persönlichen RoMo-Zug versprochen... :-)

So, lass es Dir weiterhin gutgehen, liebe Grüße, ciao, ciao, helau und "sei eins mit Deinem Trimmgerät",
Diana

27/1/06 05:38   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Ups, da muß ich mir ja noch das Hasenkostüm einfliegen lassen...

Vielleicht muß ich jedoch die Eselsohren (s.o.) noch lange tragen, dann muss ich mich gar nicht mehr verkleiden:-)...

Gruß
Jochen

27/1/06 11:55   Kommentar bearbeiten
Anonymous Anonym meint:

Hm.....sach mal: Schaffst du auch mal was? Oder bist du immer nur am "procastinating"? :-D check mal www.phdcomics.com, könnte dir gefallen.

27/1/06 16:00   Kommentar bearbeiten

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Lustiges aus dem Fitness Loft

Heute führte mich mein Weg wieder mal ins Fitness Loft. Ihr erinnert Euch, da wo die Baywatch-Bademeister Wache laufen. Da mein Tag heute irgendwie anstrengend war, wollte ich eigentlich nur kurz abspannen und eine kleine Runde auf dem Fitnessfahrrad drehen.

Also einfach so ein paar Minuten nur ich gegen die Quälmaschiene und dabei meine Musik im Ohr. Leider konnte ich diesen Weg der vollkommenen Verschmelzung mit dem Trimmgerät nicht beschreiten. Ich komme auch sofort dazu warum, doch zuerst:

Kennt ihr das auch, wenn ihr irgendwo seid und da ist eine Person (oder mehrere) und ihr müßt die immerzu beobachten? Nicht, weil sie so unglaublich hübsch oder ähnliches ist; nein, weil die so richtig durchgeknallt peinlich ist? Und ob man dann will oder nicht, immer wieder gleitet der Blick dorthin zurück, obwohl man doch einfach nur für sich selbst sein will. (An dieser Stelle fällt mir die Geschichte Silvester 1999 auf 2000 in Barcelona ein, wo wir ausgerechnet genau in die Kneipe gehen mußten, wo ein Pirat (!) und drei andere Jungs aus Frankfurt in voller Lautstärke über ihre gemeinsamen "Abenteuer" im Taka-Tuntenland lachten. Wer mehr wissen will, soll sich bitte an David, Markus oder Nils wenden, ich habe es schon fast verdrängt...)

Aber ich schweife ab. Also, ich war gerade dabei eins mit der Kalorienverbrenneinheit zu werden, da begann der Typ neben mir Luftgitarre zu spielen! Und ich meine jetzt nicht so still und heimlich, nein, der hat das ganz große Konzertprogramm durchgezogen. Genau neben mir!

Und es war nicht nur die Luftgitarre! Nein, irgendwann kam noch das Schlagzeug, der E-Bass (sah zuminest so aus) und - schließlich hat er alle Instrumente gleich lieb - auch noch das Klavier! Ach so, Headbanging :) stand auch auf seinem Workout Programm.

Wie fertig muß man dafür bitte sein!

Es ist ja nicht so, dass nur ich ihn sehen konnte! Nein, hinter uns gab es so eine Warteschlange für die Laufbänder. Und so sehr ich mich nun nur noch auf mich selbst konzentrieren wollte, die kleinen Schweißtropfen (Lars Ulrich schwitzt ja auch beim Schlagzeugspielen!), die so verdächtig nahe meiner Position aufschlugen, holten mich immer wieder in die Realität zurück.

Ich habe dann doch noch fertig trainiert. Wieso ist eigentlich bei mir hier immer die gute alte Freakshow angesagt?

In diesem Sinne & liebe Grüße

Jochen

1 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Hier mal wieder was für den Zeitvertreib...
http://c64s.com/toplist/

Frank

26/1/06 10:49   Kommentar bearbeiten

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Nervenkrieg!

Ein Spiel von Mainz 05 unter der Woche ist für mich hier so was wie ein verlorener Arbeitstag. Schließlich ist es hier gerade Nachmittag, wenn es in Deutschland losgeht. Und so sehr ich es mir auch vornehme, nicht dauernd auf ARD oder Kicker den Ticker zu aktualisieren, ein kleines Männchen in meinem Kopf gebietet mir ständig die neuesten Informationen einzuholen, schließlich führte da Mainz in Bayern noch. Also, nichts mit Rechnen, es blieb nur die Arbeit am Computer.

Ich betone nochmal, dass ich fremdgesteuert war:). Ich habe echt versucht zu arbeiten.

Am Computer war es dann jedoch nicht besser. Das kleine Männchen hatte so ein zwei Minuten Intervall drauf, das jede sinnvolle Arbeit in zu kleine Segmente einteilte. Ich konnte nichts sinnvolles mehr erledigen, die Buchstaben und Formeln wollten sich nicht richtig zusammensetzen..

Irgendwann habe ich dann ganz auf Surfen und Pleasure Reading umgestellt. Und Mainz bekam den Ausgleich!:(

Wenn es etwas wirklich unnötiges gibt, dann ist es Verlängerung im Fußball. Braucht keiner, ich nicht, die Spieler nicht und meine Nerven schon gar nicht!

Und wenn dann noch die Mainzer anfangen zu verlieren, dann bin ich total angenervt. Gut, gegen die Bayern ist das erlaubt, aber können die das Ganze nicht in 90 Minuten unter sich ausmachen.

Hallo! Ich sitze wegen so etwas dann 2 zwei Stunden vorm Computer und bekomme nichts gebacken!

Der Ticker berichtete dann auf einmal nur noch von den Bayern. Ich war kurz davor abzubrechen, das kleine Männchen übernahm jedoch - nach diesem kurzem Anflug freien Willens - sofort wieder die Kontrolle und zwang mich gebannt auf den Bildschirm zu starren. Und zu recht, denn aufeinmal:

Tor für Mainz! Wieder Ausgleich! Heute wollte mich das Schiksal echt fertig machen.

Das kleine Männchen erhöhte seine Schlagzahl und forderte nun eine halbminütige Aktualisierung des Spielstandes. Meine Nerven waren runter, meine Hände zitterten beim Betätigen der Maus und auf einmal stand es 3:2 für Bayern:(.

Aus.

Ich habe hier wirklich alles gegeben! Ich bin also nicht Schuld!

Irgendwann packen wir die Jungs aus Bayern jedoch noch. Da fällt mir ein, ich muss mal schauen, ob ich zum Rückspiel gegen Bayern wieder in Deutschland bin. Ich glaube einfach, dass heute mein Vor-Ort-Support gefehlt hat!

In diesem Sinne

Jochen

P.S.: Ich kann mir schon denken, wer den ersten Kommentar schreibt!

3 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Meister,

dein Vor-Ort support hat wirklich gefehlt, denn normal bist du doch der Glücksbringer... und im Mai bist du doch wieder da... zum Heimspiel gegen die Bayern :-).

Wir stimmen uns schon auf Samstag ein - erstes Heimspiel 2006 gegen Kölle und ich hoffe, wir müssen dir dann nicht wieder sagen, dass dein Vor-Ort Support gefehlt hat...

Liebe Grüsse aus dem superkalten, aber sonnigen FFM

Diana

25/1/06 03:39   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Das hoffe ich auch. Wenigstens findet die Bundesliga für mich hier immer Vormittags statt.

Da habe ich nicht so ein schlechtes Gewissen und ich stehe früh auf!

Gruß

Jochen

25/1/06 15:13   Kommentar bearbeiten
Anonymous Anonym meint:

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

25/1/06 18:26   Kommentar bearbeiten

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Class of 2006

Wenn man hier so über den Campus läuft, dann ist es schon beeindruckend, was die Unis hier zu bieten haben. Gut, man muß dazu sagen, dass das Studieren hier nicht ganz billig ist. Um die 40000$ kostet es, wenn man ein Jahr in State College Vorlesungen besuchen will!

Damit ist State College die teuerste öffentliche Uni in den USA. Naja, eigentlich ist sie nur halb öffentlich, wie ich erfahren habe, irgendwie haben die hier ein besonderes "Geschäftsmodell"...

Dafür bekommt man dann auch einiges. So hat die Uni ihr eigenes Kraftwerk, mehrere Sternenwarten, zwei Schwimmanlagen, den Fitnesskomplex usw. Von so etwas können die deutschen Unis nur träumen.

Und was mich die ganze Zeit gewundert hat, überall findet man irgendwelche Geschenke der Abschlussjahrgänge. Z.B. diese Sitzbänke der "Class of 1900". Einiges davon ist richtig teuer, so sind z.B. fast alle Campus Laternen von der "Class of 1999" gestiftet worden. Das kostet natürlich.

Wenn man sich jedoch überlegt, dass jedes Jahr hier um die 8000 Studenten ihren Abschluss machen, dann käme da sogar einiges zusammen, wenn jeder nur 10$ im Schnitt spenden würde.

Victor hat mir dann erzählt, dass die Abschlussklassen meist zwischen zwei und vier Millionen Dollar (!!) zusammenbringen. Und die fließen hier direkt an die Uni. Da kann man dann natürlich seiner Bauwut freien Lauf lassen. Und z.B. den Campus mit solchen Uhren pflastern.

Und dieser Cashflow zusammen mit den Studiengebühren erklärt dann auch recht einfach die Annehmlichkeiten, über die ich mich - als "Stipiendiatenschmarotzer" - freuen kann. Nichts bezahlen, aber alles voll mitgenehmen, so lasse ich mir das gefallen!

Ach so, es hat mal wieder etwas geschneit und da konnte ich folgendes Photo schießen. Also, wo ist der Fehler?
Die normalen Wahnsinnigen
Richtig, die Handschuhe des linken Kerls sind natürlich bei diesen Temperaturen völlig übertrieben (die Sportanlagen sind übrigens nicht in der Nähe!).

Liebe Grüße

Jochen

Buchempfehlungen

Heute mal nicht so lustig: Ich habe bei Spiegel von einem Buch gelesen, dass bei mir in der Wohnung gerade auf Halde liegt: "Warped passages [...]" von Lisa Randall. Wie ich letztens ja andeutete wird seit langem darüber debattiert, wie viele Dimensionen man denn für unser Universum braucht. Mal sehen, was die Dame so anzubieten hat.

Übrigens finde ich dieses Erstaunen der Nicht-Physik-Welt darüber (unter dem Motto: "9, 10, 11 Dimensionen, was soll das denn?!?") unnötig aufgeblasen. Manchmal muss man sich einfach damit abfinden, dass man - sagen wir mal- lediglich anderweitig begabt ist!:)

Wer noch etwas in diese Richtung lesen will, dem kann ich auf jeden Fall die Bücher von Brian Green uneingeschränkt empfehlen, also "Das elegante Universum" oder auch sein neustes Buch "Der Stoff aus dem der Kosmos ist [...]". Er schreibt sehr gut und seine Beispiele sind immer sehr verständlich. Manchmal schlägt er härter auf, dann schreibt er das vorher aber und man kann den Abschnitt überspringen - wenn man möchte.

Für "Pleasure Reading" zum Thema Physik kann ich jedem das Buch "Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman" empfehlen. Der war ein ganz lustiger Typ der Feynman...

So, jetzt habt ihr mal genug zum lesen und die nächste HÜ kann kommen. Jaha, ich prüf das alles ab:)!

Liebe Grüße

Jochen

P.S.: Ach so, wer nochmal über die 4D-Kugeln nachdenken möchte, für den ist der folgende "Klassiker" bestens geeignet: Flächenland.
P.P.S.: Der Wecker klingelt übrigens immer noch.

Freispruch!

Heute morgen war er wieder am Start: Der Todeswecker!

Ich habe ja schon mal darüber berichtet. Und seit heute gibt es eine Fortsetzung! Die beiden Mädels sind mal wieder abgereist und haben vergessen ihren Wecker auszustellen. Ganz großes Kino.

Das wirft zwei Fragen auf:
  1. Wie dumm kann man sein?
  2. Was ist der Sinn eines Weckers, der zwei Stunden lang vor sich hin dröhnt?
Zur ersten Frage nur so viel: die Skala ist nach unten weit offen.

Bei der zweiten Frage kann ich nur rätseln: Vielleicht ist das Teil von kleinen Kindern mit niedlichen Händen in Indien zusammengebaut worden und die haben einfach die Anweisung nicht befolgt, das Zeitintervall kürzer einzustellen. Nicht aus Boshaftigkeit, nein, einfach weil sie gar nicht lesen können...

Wie auch immer: Punkt 09.00 Uhr geht der Terror los! Wenigstens waren sie diesesmal gnädig und haben nicht - wie vor Weihnachten - 07.15 als Weckzeit eingegeben.

Die meisten von Euch denken jetzt bestimmt: 09.00 Uhr, was ist da so schlimm!

Haalloo McFly! Ist jemand zu Hause, McFly? Ich arbeite auf der Uni! Solche Uhrzeiten sind völlig virtuell ("zu kurz nach Mitternacht", um mal meinen Doktorvater zu zitieren).

Dennoch: Wenn ihr demnächst einen Anruf von mir erhaltet, dürft ihr nicht auflegen. Es könnte der einzige sein den mir der Officer erlaubt:). Ich bin mir jedoch sicher, dass ich freigesprochen werde. Wäre schließlich ein Dienst an der Menschheit, von wegen Genpool säubern und so (Darwin würde das auch so sehen). Ich sehe schon die Schlagzeile in der Bild:

Richterin nach Freispruch: "Er mußte es tun!"

Liebe Grüße

Jochen

Revisited: PLS (und mehr...)

Heute war es wieder: das allseits beliebte Pizza Lunch Seminar, oder PLS, wie ich es ab jetzt nur noch liebevoll nennen werde. Ich habe ja bereits eingehend davon berichtet und wollte nur anmerken, dass Punkt 4 heute wieder zutreffend war. Meine Ohren brennen immer noch, wenn ich an den Versuch zurück denke, sinnvolle Sätze aus dem Kauderwelsch des Vortragenden zu basteln. Ich werde das mal im Auge behalten.

Übrigens sind viele Graduate Students hier im Institut Chinesen oder Russen. Wirklich! Das liegt daran, dass hier ein Professor aus St. Petersburg und einer aus Beijng fast alle Graduate Students anheuern. Also so etwas wie Family Buisness...

Was ich auch noch sehr lustig finde, dass es gerade mal eine handvoll Graduate Students aus den US of A gibt. Die bilden also wirklich die Ausnahme!

Wieso, fragt ihr euch bestimmt, schließlich liegt State College doch in den USA. Ich erklärs euch: Weil die hier im Department keine US-Amerikaner als Graduate Students zulassen! Weil die zu schwach sind (O-Ton)! Wenn Du hier Deinen PhD machen willst und bist Ami, kannste abstinken gehen...:)

Unglaublich, oder? Die nehmen meist nur Europäer, Russen oder Chinesen. Canada ist warscheinlich auch kein Problem. Aber Amis: No Way!

Aber mir eine Broschüre von wegen sexueller Belästigung mit auf den Weg geben! Die sollen sich doch mal lieber um ihre "Homeland"-Feindlichkeit kümmern! Das ist doch mal richtige Diskriminierung:)!

Alles sehr seltsam...

Jochen

2 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Tja wer hätte das gedacht. Und da sieht man die Politiker hier immer in Richtung USA schielen...Und dann schielen die Amis nach EU...scheint so als wären wir vielleicht doch nicht so schlecht. Eventuell sollt man das Geld für die Eliteunis is in Good Ol' Germany für ein bisschen Imageaufbesserung ausgeben, und den Rest für Sprachkurse für vortragshaltende Chinesen. Zu denen möchte ich nur sagen: Jochen - halte durch. Man muss sich nur daran gewöhnen und dann versteht man auf einmal alles - ich weiß wovon ich spreche...

Link zu den Eliteunis:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,396391,00.html

Und an die mitlesende Provinz:
Wenigstens muss ich, falls ich mit meinem riesen Appetit zu viel gegessen habe, danach nicht zur Kräuterhexe laufen...

21/1/06 08:35   Kommentar bearbeiten
Blogger Zwiesler meint:

..wer könnte mit Provinz gemeint sein...?

Gruß

Markus

22/1/06 05:53   Kommentar bearbeiten

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Aus, Schluß, Vorbei!

Gerade habe ich hier etwas erschütterndes in der Zeitung gelesen: Die nationale Fraternity-Oberbruderschafts-Wie-Auch-Immer hat beschlossen, dass dieses Jahr zum Spring Break neue Regeln im Bezug auf "sexual harassment" gelten sollen. Landesweit! Im Klartext: keine "exotic dance shows" mehr (das ist ein schönes Wort, oder?)!

Bitte!?!:(

Für was sind denn diese Parties sonst gut, außer sich beim Schlammcatchenschauen sinnlos zu besaufen:)? Jetzt bin ich einmal im Leben hier und dann so was!

Ich mein, ich habe mich schon damit abgefunden, dass man hier im Kino und im Supermarkt kein Bier kaufen kann. Und ich kann auch über das Wabbel-Weich-Brot hinwegsehen (es gibt ja Paneras). Aber jetzt entziehen die mir auch noch jede Hoffnung auf einen adequaten Fastnachtsersatz!

Und außerdem: Ich habe jahrelang in mühevoller Kleinstarbeit auf allen Sendern (schönen Gruß an David und an die Redaktionen von Explosiv, K1- Die Reportage, etc.) zum Thema Spring Break recherchiert, habe jeden Zeitungsartikel verschlungen und mir meinen eigenen Mythos "Spring Break" aus diesen kleinen Puzzleteilen zusammengesetzt. Ich war also mehr als bereit für einen Feldversuch!

Und nun das!

Das ist wie Johanni-Kerb ohne BO-Bierstand! Das ist wie...

Mir fehlen die Worte.

Warscheinlich wird sich sowieso keiner dran halten. :)

Liebe Grüße

Jochen

2 Kommentare:

Blogger Zwiesler meint:

...das ist wie...

..Grenzlandfest ohne Besuch aus Mainz...

..Lucky's PilsPub ohne Salzstangen...

..Frank D. ohne Appetit...

Gruß

Markus

20/1/06 04:59   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Ich sehe, Du verstehst mich.

Aber Lucky's PilsPub ist auch ohne Salzstangen eine Macht! Da geh ich doch immer wieder geren hin!

Lieben Gruß nach Bayern

Jochen

20/1/06 11:45   Kommentar bearbeiten

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Sicherheit geht vor!

Heute habe ich es endlich mal geschafft, ein kleines Trainingsprogramm im Fitnessbereich hier an der Uni durchzuziehen. Wie ich bereits berichtete, gibt es hier mehere Trainingsbereiche. Einer davon nennt sich "Fitness Loft". Das klingt nicht nur unglaublich mondän, nein ist liegt auch direkt über dem Schwimmbad und man hat freie Sicht auf die Bahnen. Das hört sich doch entspannend an, oder? Dachte ich mir zumindest, als ich im Internet darüber gelesen habe.

Und, so schloß ich, da man dort nur Cardiogeräte benutzen kann, gibt es auch kaum Wartezeit. Und warscheinlich nur Frauen, also genau mein Anforderungsprofil (für was (männliche) Logik alles gut ist).

Kurz um, ich bin da mal hingeschlappt.

Und zu meiner Überraschung hat sich das meiste davon sogar bewahrheitet: Zumindest das mit den Frauen und den Wartezeiten. Außerdem gibt es dort Cardiogeräte, die ich noch nie gesehen habe, was meinen Pfadfinderinstinkt noch längere Zeit beschäftigen wird. Das Ganze ist jedoch nicht so extravagant, wie ich es mir vorgestellt habe. Dies liegt zum einen an einer gewissen Betonbauatmosphäre, zum anderen am Chlorgeruch, den man beim Training immer schön inhalieren muss. Aber was solls, macht die Bronchien frei (von Keimen).

Der eigentliche Punkt kommt jedoch noch: Als ich gerade auf so einem Trimm-Dich-Fit mit meiner fehlenden Kondition beschäftigt war, lief die Herrenschwimmmannschaft von Penn State zu ihrem Training ein (ich habe mich übrigens auf der "falschen Seite" positioniert, da auf der anderen die Damenschwimmmanschaft zu bewundern war). Also ich rede jetzt von so richtig halbprofessionellen Schwimmern. State College ist sehr erfolgreich in diesem Wettbewerb! Also auf jeden Fall war das kein Seepferdchenaufbaukurs oder so.

Dann kam jedoch die Bademeisterin ins Blickfeld und da ist mir echt nichts mehr eingefallen. Eigentlich ist schon Bademeisterin nicht gut genug, man muss eher von Baywatch-Assistant- Manager (David und Pam lassen grüßen) sprechen. Nicht, weil sie so einen schicken roten Badeanzug anhatte, nein, weil sie die ganz große Rettungsausrüstung dabei hatte. Diese roten Baywatch-Bojen sind echt eine ganz große Lachnummer im Gegensatz zu dem, was die mit sich rumgeschleppt hat: Eine gelbe Mega-Rettungboje, die (ungelogen) die Rettungsnixe um eine Kopflänge überragte! Also eine Rettungsboje+5.

Und ich wiederhole: Kein Seepferdchenaufbaukurs!

Naja, vielleicht gibt es hier (genauso wie in Florida) Krokodile im Kanalsystem, die sich manchmal durch die Rohre in die Pools schleichen. Oder Haie...

Da fällt mir auf: Ich habe gar keine Harpune gesehen! Da werde ich doch gleich beim nächsten Mal nachfragen gehen. Nicht dass die da unterbestückt sind.

Liebe Grüße

Jochen

Octacube

Heute habe ich mal was mathematisches aufs Programm genommen.

Seid ihr noch da? Oder bereits nach "mathematisch..." weitergesurft? Ich rechne mit einem Ausfall von 50%. Wer noch da ist, ich verspreche Euch, dass es nicht so schlimm wird (hoffentlich)! Naja, zumindest bis kurz vorm Ende sollte es erträglich sein:).
Es geht heute um den Octacube. Eine Plastik, die hier im Mathebau steht.

Was ist ein Octacube? Nun zuerst einmal muss man sich klar machen, dass vierdimensionale Objekte dreidimensionale Schatten werfen, wenn man sie mit "vierdimensionalem Licht" anstrahlen könnte.

Ich weiß, was jetzt für eine Frage entstanden ist: "Ich dachte immer, die vierte Dimension ist die Zeit". Nun, erstmal ist die Nummerierung nicht so klar:). Mit der vierten Dimension meine ich schlicht und einfach, dass man den drei Raumdimensionen noch ein vierte Koordinate hinzufügt.

Nein, das kann man sich nicht vortstellen, aber man kann sich Modelle machen. Und diese gewinnt man durch Schatten, oder auch Projektionsverfahren, um es gebildeter auszudrücken: Ein dreidimensionales Objekt (etwa ein Kugel) wirft einen zweidimensionalen Schatten (einen Kreis).

Stellt sich immer noch die Frage, von was dieses Metallteil der Schatten ist? Nun ja, eigentlich handelt es sich hierbei um die radiale Projektion eines regulären Körpers der Dimension veier. Aber man kann daran auch den folgenden Prozeß festmachen: Nehmt sieben gleiche Münzen, legt eine davon auf den Tisch, dann könnt ihr die anderen sechs so um diese herumlegen, dass sie "perfekt" eingeschlossen ist. Ich will das jetzt nicht weiter erklären, nur so viel: Nimmt man Kugeln anstatt Kreise, so ist ein so dichtes Umhüllen nicht möglich. Bei der dichtesten Umhüllung der mittleren Kugel ist immer noch so viel Platz zwischen den äußeren Kugeln und der inneren, dass man zusammen genommen fast noch eine weitere Kugel dazwischen packen könnte.

Mit Kugeln in Dimension vier ist das jedoch wieder genau so wie bei den Münzen. Und gewisse Punkte dieses Octacubes sind genau die Mittelpunkte von Kugeln dieses Umhüllungsprozesses in Dimension vier. (Diese ganze Sache mit dem Umhüllen hat übrigens entfernt Anwendung bei Datenpacketen im Internet.) In dieser Animation könnt ihr dann mal sehen, was passiert, wenn man mit der "Taschenlampe" näher rangeht.

Übrigens ist es auch interessant, wenn man sich mal vorstellt, wie wir Menschen es warnehmen würden, wenn etwas vierdimensionales unseren Raum durchdringen würde. Ich möchte das mal am Beispiel der vierdimensionalen Kugel erklären. Zuerst würde man einen Punkt aus dem Nichts erscheinen sehen. Dieser würde solange zu einer Kugel mit immer größerem Radius anwachsen, bis der "Äquator" der 4D-Kugel erreicht ist. Dann würde sich der Prozess umkehren, bis das Teil wieder in einem Punkt verschwindet.

D.h. wenn sich etwa ein vierdimensionales Wesen in unserem 3D Raum und damit in unserer 3D Warnehmung manifestieren würde, hätten wir den Eindruck, es hätte gottgleiche Fähigkeiten. Gott selbst würde ich übrigens raten sich bei Dimension anzusiedeln. Ansonsten könnte ihm jedes Wesen von einer Dimension höher einfach so in den Allerwertesten treten (uhhh, Gotteslästerung!) ohne das er sich wehren könnte. Da es im Moment jedoch anscheinden nur elf Dimensionen zu geben scheint, reicht nun auch Dimension 12 aus.

Liebe Grüße

Jochen

P.S.: Ich habe noch ein paar neue Photos online gestellt.

4 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Hier noch mal was schönes:
http://media.putfile.com/Aladdins-Story
...die Gangsta in Deutschland sind doch die härtesten...

18/1/06 07:37   Kommentar bearbeiten
Anonymous Anonym meint:

Zu Jochen sag ich nur: L wie Liebe. Du kannst meine Nerd-Krone haben ;-)

Und bei Frank merkt man, dass er kurz vor der Abgabe seiner Arbeit steht :-D

18/1/06 17:43   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Jun, Du bist ja nur neidig, weil Frank und ich Dich beim Dodgeball immer abwerfen. Du hast es halt einfach nicht drauf...

Du wirst nicht umsonst nach dem Dippeln (hieß das so? Und wenn ja: mein Gott, wie lange habe ich das Wort schon nicht mehr benutzt!) immer als letztes gewählt. :-)

Gruß
Jochen

18/1/06 18:33   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Ich bin heute erst dazu gekommen, mir den Link anzuschauen. Habe sehr gelacht. Oh man...

Manchmal fragt man sich echt, wieso so jemand überhaupt ein Mitteilungsbedürfnis hat.

Gruß

Jochen (vom Gymniasium)

21/1/06 16:56   Kommentar bearbeiten

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Burgernotstand!

Seit dem ich hier bin, habe ich noch keinen richtigen Burger gegessen!

Hey, das wirklich ist die Warheit! O.K. ich habe mir mal so ein belegtes Chickensandwich reingefahren, aber das zählt nicht! Und außerdem meine ich voll ausgewachsene Burger, also nicht solche Kinderteile, wie man sie diesen unzähligen Ketten kaufen kann!

Die Burger von denen ich gerade rede kommen mindestens von einem halben Schwein oder einem viertel Rind. Wer den Film "Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen" gesehen hat wird sich an die Stelle erinnern, wo die beiden die ganzen Brote aufschneiden...

Genau solche Monstergeräte meine ich! Richtige Männerburger! Nicht solche, "ja nö, hat mir doch zuviel Kalorien" Frauenteile!

Burger wie man sie nur in diesen abgeschiedenen kleinen Restaurants bekommt, die fernab jeglichen Mainstreams ihren Bratkünsten nachgehen. Im Kino lief letztens Werbung von so einer Bratstube: "Fireburger-House" nannte sich das und die zeigten in der Werbung echt die größten Burger, die ich je gesehen habe. Mit herrlichem Käse obendrauf.

Und ich habe mich ja heute beim (Uni-)Fitness Center angemeldet! 65$ für ein Semester alles inklusive, das nenne ich mal ein Angebot. Und die haben hier ein richtige riesiges Fitnessangebot. Nicht so ein Hinterhofmilieuverschnitt wie in Mainz! Nein, hier ist echt großes Tennis angesagt! Ich habe mir auch extra einen Turnbeutel gekauft.

Stop, jetzt klinge ich ja auch schon wie ein Mädchen!

Also, zurück zum Thema: Das Problem bei dieser Burgerschmiede ist,dass sie nicht in "walking distance" ist. Und diesesmal auf meiner Skala! Gut, für die Trackingprofis unter Euch ist dieses Kriterium immer noch lachhaft, aber ich finde einfach die Energiebilanz muss schon stimmen, wenn ich irgendwo hinlaufe. Und die wäre hier selbst nach dem Verdrücken eines Brachiosaurushinterhufburgers immer noch negativ.

Muss ich halt mal schauen, wie ich da hinkomme. Jetzt gehe ich erst mal heim - ein Schwein jagen:)!

Liebe Grüße

Jochen

1 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Wo wir bei richtigen Männerburgern sind:
http://www.waldgeist-hofheim.de/

Man beachte auch die Currywurst und die Schnitzel!

Frank

17/1/06 19:13   Kommentar bearbeiten

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Erdbeerbier und Künstler!

Gestern abend war ich ein wenig zu früh dran für mein erstes Bier, daher dache ich mir: "Hey, warum gehst Du eigentlich nicht mal in diesen Laden für gebrauchte Bücher."

Laßt mich kurz innehalten und fragen: Seht ihr sie auch? Ich meine die rote Warnsirene dort hinten in der Ecke?

Nun ja, ich habe sie ignoriert und bin eingetreten (es war aber auch kalt gestern...). Nachdem der erste Schwall an verbrauchter Buchluft seine Zirkulation durch meine Lungen angetreten hatte (ein Geruch, wie man ihn auch in jeder Uni-Bib. findet) und ich mich an der Schlange vorm Teestand (!) vorbeigemogelt hatte (ja, da war sie, die zweite Sirene, aber ich wollte nicht hören), stand ich auf einmal mitten in dem Laden und hatte das Gefühl, dass mich alle anschauen!

Eigentlich war es nicht nur ein Gefühl, sondern blanke Realität, denn ich platzte in einen "Open Mic Abend" hinein. Open Mic, also so etwas wie DSDS für Arme, ist an sich ja schon problematisch, aber die Kombination mit einem Laden für gebrauchte Bücher gab der ganzen Geschichte noch einmal eine zusätzliche Brisanz. Als ich dort so stand, spielte gerade ein Country Boy auf seiner Gitarre ein undefinierbares Lied und, um meinen Schrecken noch zu verstärken, er hatte auch noch eine Mundharmonika umgeschnallt!

Meinem geheuchelten Interesse fügte sich jetzt langsam ein gewisser zoologischer Aspekt hinzu. Man muss solche Phänomene in freier Wildbahn einfach mal studieren. Als also der "Sänger" dann fertig war im See seiner selbst zu schwimmen, wurde der richtig gefeiert. Und man bat sogar um ein weiteres Lied. Darauf sagte der "Künstler" (in freier Übersetzung) so etwas wie:
"Nö, ja gut, ich habe da gerade was auf der Coach zusammengezimmert, mal sehen, wie es klingt!":)
Die dritte Sirene! Ich hör sie jetzt noch ganz laut und deutlich!

Manchmal kann ich jedoch ziemlich schmerzfrei sein. Das Lied war zum Glück recht kurz , es brachte mich jedoch fast so weit auch ans Mikro zu treten und das Alphabet in deutsch aufzusagen. Glaubt mir, das Publikum hätte geklatscht. Nun ja, der nächste "Künstler" kam dann mit seinem Lieder- und Gedichtebuch hervorgekrochen und ich machte, was ich gleich am Anfang hätte tun sollen. Ich verließ den Laden so schnell wie es ging. :)

Ich bin dann gleich in die nächste Bar und wollte mir nur ein Bier kaufen. Manchmal muss man einen solchen Kulturschock einfach runterspülen. Die weibliche Bedienung meinte es dann besonders gut mit mir und wollte mir ein belgisches (!) Erdbeerbier (!!!) andrehen.

An manchen Tagen kommt halt besonders dick!

Liebe Grüße

Jochen

Don't Hassel the Hoff

Als Ayka noch hier war, hat sie sich einmal so ein "Celebrity Gossip Magazine" gekauft, mit anderen Worten eine Neue Post auf englisch. Darin befand sich ein äußerst lustiges Bild, dass ich unbedingt mal auf mein Blog stellen wollte. Ich habe mir die Zeitschrift extra beiseite gelegt und wollte sogar schon zum Scanner in der Bib. gehen.

Gott sei Dank gibt es jedoch das Internet. Welches (nutzlose) Wissen sonst verloren gehen würde! Also kurz gegoogelt und folgende Seite gefunden: T-Shirt Watch. Sehr lustig was es alles gibt. Jedenfalls will ich Euch nicht mehr lange auf die Folter spannen, hier ist das Photo aus der Zeitschrift: Vielleicht wieder ein alter Hut, ich kenn das Ding ja auch schon seit zwei Wochen. Und das ist ja nichts im Internet...

Dennoch: Man muß schon besonders cool oder schmerzfrei sein, wenn man sein eigenes (Comedy) T-Shirt trägt, oder? Ich beschließe mal, dass er besonders cool ist. Schließlich hatte er mal K.I.T.T.!

Wo ich jedoch so darüber nachdenke, ist mir jedoch nicht so klar, wieso er eigentlich immer selber gefahren ist. Ich meine, würde ihr lenken, wenn Euer Auto das viel besser kann. Ich jedenfalls würde die Zielkoordinaten einstellen und in meinen eigenen Schlafmodus umschalten. Denn Witz mit der Szene, die nie gesendet wurde spar ich mir an dieser Stelle mal (ihr wißt schon «Lallmodus ein»K.I.T.T. hol mich ab!« Lallmodus aus»; ups, doch passiert).

In diesem Sinne

Jochen

2 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Es heißt K.I.T.T.

... und außerdem erinnere ich hier mal - wo wir schon bei traurigen Gestalten sind - daß der uns allen bekannte Star Rocharg Grieco in "Night at the Roxbury" auch sich selbst dargeslellt hat...wo da der Zusammenhang liegt weiß ich auch nicht, aber da wir bei so einem collen Film sind:

http://www.haddaway.de/

http://members.tripod.com/~bushluv/roxbury.html

Frank

15/1/06 12:37   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

O.K. Name geändert. Wollte Dich nicht beleidigen ;)

Score!

Jochen

15/1/06 15:04   Kommentar bearbeiten

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Pizza lunch seminar

Heute habe ich an einer Veranstaltung bei dem Mathematikern teilgenommen, die ich auch so in Mainz einführen würde: Das "Pizza lunch seminar".

Gut, der Name verrät eigentlich schon alles, ich möchte dennoch eurer Vorstellung etwas mehr Fleisch hinzufügen. Also: Man nehme einen eingeladenen Redner, der irgend ein wichtig Ergebnis aus der angewandten Mathematik vortragen soll (das Seminar ist von der Arbeitsgruppe, die hier "angewandte Mathematik" macht). Natürlich findet das Seminar um 12.20 Uhr statt, sonst hieße es ja nicht "Lunch". Das Wesentliche fehlt noch: Nach dem Vortrags kommt ein Pizzaservice und wirft so an die 20 Pizzas auf den Tisch, alle stürzen sich darauf und am Ende sind alle satt und glücklich.

Das hört sich jetzt erstmal nicht besonders lustig an und eigentlich ist auch klar, dass freies Mittagessen immer alle Waldschrahte anlockt (ich war ja schließlich auch da:)). Wenn man jedoch im Seminar sitzt, dann findet man noch ein paar weitere Indizien dafür, dass die meisten nur zum Essen gekommen sind. Als das wären:
  1. Der Vortrag dauert nur ein halbe Stunde, was sehr untraditionell ist.
  2. Keiner will am Ende Fragen stellen und alle schielen nur nach der Pizza.
  3. Die meisten anwesenden Hörer sind Chinesen, die kein Englisch verstehen.
  4. Der Sprecher ist Chinese, dessen Englisch man nicht versteht.
  5. Ist der Vortragende zu schnell fertig, sitzen alle doof rum und wissen nicht, was sie tun sollen (wegen 2.).
  6. Ist die Pizza da, stehen alle auf ohne dem Redner zu danken und stürzen sich auf die Pizza.
Alle Punkte wurden heute erfüllt, bei Punkt 4. und 5. räume ich ein, dass es sich bestimmt um Ausnahmen handelt. Außerdem ist es mir ein Bedürfnis folgenden generellen Hinweis zu geben:
Solltet ihr jemals in einen Vortrag von einem Chinesen oder Japaner gehen müssen, den er in Englisch halten will, so bringt Euch etwas zu lesen mit (es sei denn ihr steht auf organisierte Zeitvernichtung!). Ich weiß nicht, was die da sprechen, aber es ist definitiv nicht mit meinem Übersetzungsmechanismus kompatibel.
Trotzdem, ich bin dafür, dass wir ein Pizza Lunch Seminar auch in Mainz einführen. Dabei muss es gar nicht mal Pizza sein. Meinentwegen kann auch der Dönerboy (vom Eyad:)) zum Döner Lunch Seminar einen Fleischspieß aufziehen.
Wer schön sein will, muss leiden!
Ach so, ich habe noch ein halbes Beweisphoto geschossen. Man muss dazu sagen heuten morgen (11 Uhr) waren es 6° C. (Ich habe das mal ins Photo integriert, kann man jedoch nur beim großen Bild erkennen, also immer fleißig drauf klicken). Dennoch, das sind fast tropische Temperaturen hier, also zählt es eigentlich nicht. Da es bald wieder schneien soll, werde ich mich dann nochmal auf die Jagd machen.

Liebe Grüße

Jochen

3 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Chinesen und Japaner sind schon hart, wenn es darum geht, ihrem Pseudoenglisch zuzuhören. Aber richtig hart finde ich es bei Franzose, da bekommt man echt die Krise.

13/1/06 21:17   Kommentar bearbeiten
Blogger Zwiesler meint:

Hallo Jochen,

es geht auch andersherum: man nimmt Essen in Kauf, um dafür mit Kindern albern, spielen und lesen zu dürfen - so passiert heute am Uferweg in Z.: trotz Sättigung kommen nach Einladung noch Menschen vorbei und essen 'Würstl-Gulasch mit Spätzle' um dafür vorgenannte erstrebenswerte Tätigkeiten ausführen zu dürfen...
es gilt die bewährte alte Vorgehensweise: Schwoim mas obe...

Gruß aus Bayern

Markus

15/1/06 15:25   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

"Würstl Gulasch mit Spätzle", ich habe schon ganz vergessen, wie das schmeckt, schnüff...

Ich würde auf jeden Fall auch kommen, wenn ich könnte!

Gruß

Jochen

16/1/06 16:51   Kommentar bearbeiten

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David Copperfield is in the house!

Heute auf dem Weg zur Uni mußte ich erst mal anhalten und ungläubig auf ein Plakat schauen. David Copperfield kommt hier auf die Uni und gibt ein Vorstellung. Der große David Copperfield!

Die Ein-Mann-Boyband unter den Zauberern. Die personifizierte Föhnfrisur (war bestimmt eine Feat). Der Claudia Schiffer Dauerverlobte. Der Mann dem immer die Windmaschiene von vorne ins Gesicht bläst - um sein zerfetztes Hemd nach hinten zu treiben - nachdem er sich von einer Kreissäge hat zersäbeln lassen. Der Kerl, der sich im Tresor eingeschlossen und mit Ketten an Händen und Füßen gefesselt, aus einem zu sprengendem Haus befreite.

Die Superlativen nehmen kein Ende. Und, ist es nicht so, dass - egal wo der auftritt - die ersten zehn Reihen nur von Frauen besetzt sind, die jederzeit bereit sind, ihr komplette Unterwäsche zu opfern, nur um auf die Bühne zu kommen?!?

Hört sich doch alles so an, als wäre da meine Anwesenheit gefordert. Da sind einige Ohnmachten vorprogrammiert und ich habe mich schon mit Riechsalz bewaffnet direkt hinter den ersten Reihen lauern sehen. Umgedrehter Krankenschwestereffekt sozusagen.

Dann habe ich mir im Internet die Preise angesehen, die die für die Tickets aufrufen...

Nachdem ich dann aus meiner Ohnmacht wieder zu mir gekommen bin, habe ich folgendem Entschluss gefasst:

Für 100$ gehe ich doch lieber mal ein Paar Bier und Cocktails wegzaubern .

Und eins kann ich versichern, die tauchen nicht mehr auf.

Liebe Grüße

Jochen

5 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Hallo Jochen,

hier sind Deine Blutsbrüder David, Markus und Nils. Wir sitzen gerade bei mir (Nils) und haben Dich sooooo sehr vermißt, daß wir Dir unbedingt schreiben mußten. Markus sagt, er hat Dir nichts mehr zu sagen, da er Dir schon so viele mails geschickt hat. David furzt die ganze Zeit nur rum und ich muß mich auf´s tippen konzentrieren. Also erwarte keine großen geistigen Ergüsse. David fragt an, wie man sich die "Latina-Fraktion" so vorzustellen hat. Ich glaube er meint so rein bildlich bzw. körperlich ...
Er richtet schon mal schöne Grüße aus, von der deutsch-spanischen cojones-Fleischpeitsche. Markus hat gerade einen Harten bekommen und wartet auf ein Probetraining bei Odette. David würde auch mal für ein Probetraining bei den Latinas einfliegen - jetzt wo Lodda Mathäus schon Trainer in Brasilien ist!
Markus hätte gerne mal Deine Privatnummer ; ) Ich glaube Du brauchst Dir deswegen aber keine Gedanken machen, er möchte nur mal mit Dir sprechen. Er vermißt halt Deine Stimme, sagt er. Vielleicht solltest Du Dir doch Gedanken machen!!!
Übrigens hat irgendjemand in Harvard bewiesen, daß 1+1 nicht= 2 ist. Also, Du kannst Deine Koffer packen und nach Hause kommen. Am besten mit den Latinas für David im Handgepäck.
SO, jetz gehen wir alle in die Heipopeia, natürlich getrennt (nach Geschlechtern...)

Hihihi,

F*****B*****B***** (Du weißt was gemeint ist?!?!),

Grüße,

DavidMarkusNils

12/1/06 18:28   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Das gute alte Torretsyndrom. Ist nicht mit zu Spaßen. Freut mich aber, dass es Euch sonst gut geht.

Ich bemüh mich mal ein paar Beweisphotos zu machen...

Gruß

Jochen

12/1/06 18:33   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Ach so, wenn man auf sonstiges geht, wird man nicht als anonym zitiert, sondern kann seinen Namen angeben.

12/1/06 18:34   Kommentar bearbeiten
Blogger Zwiesler meint:

Hi Jochen - so sagt man doch in den U.S. ?!?

etwas erbauendes für Dich vielleicht ? - Du bist in den 'Zoo' Deines 'God Childs' aufgenommen worden - der neueste Bär hat Deinen Namen bekommen und das ganz ohne Zauberei...

Gruß aus Bayern !

13/1/06 12:01   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Freut mich zu hören, dass ich immer noch über magische Fähigkeiten verfüge.

Liebe Grüße zurück nach Bayern

Jochen

13/1/06 19:29   Kommentar bearbeiten

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SODOKU (1)

Ich habe mir gedacht, ich starte mal so eine kleine Fortsetzungsserie, bei der ich Euch an einer meiner Freizeitbeschäftigungen hier teilhaben lasse. Die Überschrift hat es ja schon verraten, es geht um Sodoku. Sodoku ist hier ganz groß, überall kann man Bücher und Rätselhefte kaufen und überall sieht man Menschen, wie sie mit diesen Dingern beschäftigt sind. Warscheinlich ist das in Deutschland genauso, ich habe es nur noch nie wargenommen.

Das Rätsel ist eigentlich ganz einfach. Man hat neun große Blöcke, die jeweils neun kleinere Kästchen enthalten, alles angeordnet zu einem großen 3 mal 3 (bzw. 9 mal 9) Quadrat. In diesen kleinen Kästchen stehen die Zahlen von eins bis neun. Dabei gilt folgende Regel: In jedem großen Kästchen, in jeder Zeile und in jeder Spalte darf jede Zahl nur einmal vorkommen. Das wars und nun kann es losgehen:
Das ist ein relativ einfaches, aber es wird noch ein paar harte Nüßchen geben! Viel Spaß beim Lösen.

Liebe Grüße

Jochen

2 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Wo wie schon bei Freizeitbeschäftigungen sind:
http://www.1980-games.com/us/

Da sind ein paar Klassiker dabei...

Frank

12/1/06 08:43   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Sehr schön (Feuern!;)). Habe es gleich mal in die Sidebar aufgenommen. Weiter so...

Gruß

Jochen

12/1/06 17:19   Kommentar bearbeiten

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Warum Apple so cool ist...

Eigentlich ist die Überschrift an sich schon vom Kaliber, als würde man die Axiome der Mathematik in Frage stellen. Dennoch: Pünktlich zur neusten Pressekonferenz von Apple und weil Thomas mich so heiß gemacht hat ("Danke Thomas, vielen Dank! Immer schön anfixen..."), muß ich auch mal meinen Senf zum Thema Apple dazugeben.

Früher habe ich diesen ganzen Apple Hype auch nicht verstanden, ich dachte nur, was denn so besonderes an dieser überteuerten Lifestyle-Technik sein soll. Nun ja, man wird weiser und älter.

Hier in State College haben wir lauter Apple-Kisten rumstehen und die Dinger sehen einfach total schick aus. Außerdem ist MacOS einfach eine coole Benutzeroberfläche, alles flutsch so schön herum und ist irgendwie zwei Nummern besser gelöst als bei Windows. Und: Wir haben hier nur die letzte Generation an Apple Computern.

In Washington D.C. war ich dann in einem Applestore. So stelle ich mir das Paradies vor. Lauter technische Spielereien und schöne Frauen, die einem das Zeug verkaufen wollen. Also wie Mediamarkt hoch zehn. Wenn ihr dann einmal den MacMini auf einem 30 Inch Cinema Display live gesehen habt, stellt ihr auch keine Fragen mehr. Die ganzen iPods und iPod Nanos geben auch dann noch den Rest. Die schönen Frauen habe ich ja erwähnt.

Und wo wir gerade bei den Frauen sind. Apple schafft etwas, was sonst beim Thema Computer relativ schwer ist: Frauen lieben die Teile nämlich auch! Da hört man dann so Sätze wie:
"Look, how cute!"
oder
"It's soooo nice and its color perfectly matches the one of the loveseat!"

Gut, da kann man jetzt drüber denken was man will...

Dennoch, ihr seht alles spricht für Apple!

Liebe Grüße

Jochen

3 Kommentare:

Blogger Jode meint:

Allerdings. Leider gibt es hier alles nur mit englischen Tastaturen...

Gruß

Jochen

11/1/06 17:21   Kommentar bearbeiten
Anonymous Anonym meint:

Apple is der letzte Dreck. Ein arroganter Scheißladen :-D

11/1/06 17:54   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Das konnte ja nur von jemanden kommen, der sich in der Schweiz gar nichts mehr leisten kann:-)

Greetings

Jochen

11/1/06 18:11   Kommentar bearbeiten

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ΣΔΘΩΣ

ΣΔΘΩΣ (SigmaDeltaThetaOmegaSigma): nein, das ist keine Formel! Obwohl, vielleicht doch... naja, ist jedenfalls nicht so klar.

Das Semester hat wieder angefangen und schon geht es los: Das Werben der Fraternities um die Erstis, oder besser Freshmen, wie man sie hier nennt. Und so präsentieren sie sich jetzt schön auf dem Campus und im HUB in kleinen Ständen und preisen an, was sie zu bieten haben.

Und es ist so wie man es von den guten alten Collegefilmen kennt: Ein Blick genügt und man sieht genau, welcher Schlag Mensch da rekrutiert wird. Da gibt es die Nerds, die Schönen, die Sportlichen, die Reichen, die Chinesen, die Latinos, die Schwarzen usw.

Ja! Ihr habt richtig gelesen. "Rassentrennung" scheint man da ganz groß zu schreiben. Ich zumindest habe z.B. noch kein Weißbrot bei den "Latinos" endeckt. Kann mich aber auch irren. Vielleicht sollte ich es jedoch einfach mal versuchen. Ich mein, ich kann Ice, Ice Baby mitrappen, ich war zwei Jahre lang Stammgast im Capitol, also in Offenbach, im Ghetto vor Frankfurt und ich habe jede Menge Gangsterfilme gesehen (4 Brothers z.B.). Ich sollte also eigentlich als "damn white Nigga" unter lauter Schwarzen durchgehen. Ich würde einfach einen Text von Aggro Berlin übersetzen und denen so von meinem Ghettoleben berichten...

Gut, sein wir ehrlich. So cool wie die kann ich im Leben nimmer werden. Vorbei, vertan! Vergesst alle Styles, die ihr je in Good Old Germany gesehen habt, die Jungs hier in den US of A sind einfach eine Nummer hipper! Da könnten sich alle deutschen Möchtegerngangster und alle Grandmaster B's aus Deutschland nochmal einen Meister suchen, um zehn Jahre in den Bergen zu üben. Es würde nichts helfen!

Alle Geschichten über die Afros, die Kämme im Haar und die Goldketten mit angehängten 20'' Chromfelgenelementen sind nämlich war. Was kann ich armes Kartoffelvieh da schon aufwarten?

So ergebe ich mich meinem Schiksal und trete der Modellbauverbindung oder dem Wissenschaftclub bei. Die machen dann nämlich bestimmt meine Rechenaufgaben und tippen meine Artikel ab:).

Liebe Grüße

Jochen

2 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Hier ein Beweis dafür daß die deutsch-türkischen Gangsta doch die härtesten sind:

http://www.bildschirmarbeiter.com/output_7215.html

Frank

10/1/06 05:59   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

O.K. die beiden haben ordentlich einen an der Waffel. Wieviel warme Luft da jedoch meist dahinter steckt sieht man hier:

Türsteher

Ist ein Klassiker, aber ich kann mich immer noch dabei kaputt lachen.

Gruß

Jochen

10/1/06 11:58   Kommentar bearbeiten

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Das gute deutsche Bier!

Gestern abend war ich mal wieder hier unterwegs. Im Gepäck hatte ich mächtig Durst (vom Jack Daniel's Senf:)) und einen Assistant Professor. Ja, so beginnt der soziale Aufstieg. Man geht nicht mehr mit den Studenten oder den Kommilitonen einen saufen. Nein, man startet mit den Professoren durch! So ist das in meinem Alter. Der nächste Schritt ist dann, dass man nicht mehr zusammen ist (oder miteinander geht, wie man so schön sagt) und sich trennt, nein, dass man heiratet und sich scheiden läßt. So ist das halt. Man wird alt.

Aber nicht so gestern. Da war ich gut in Form. Zumindestens besser als Kris. So heißt mein Saufbruder nämlich. Kris ist Norweger und daher hatte ich einen gewissen Respekt, war aber unbegründet. Das Beste: Wir haben mehrer Kneipen gefunden, wo man anständiges Bier trinken kann. Paulaner und Franzikaner Hefeweizen nämlich. Gut man trinkt es aus den normalen Gläsern, aber man muss halt Zugeständisse machen.

Der eine Laden, in dem wir waren, war so ein Irish-Pub Verschnitt. Eigentlich war es mehr wie ein großer Partykeller mit Billiardtisch und Holzbänken. Und eine kleine Bühne gab es da, was Live Musik versprach. Es hätte auch ganz gut rocken können, nur leider habe ich gleich beim Soundcheck ein Banjo entdeckt. Laßt Euch eins gesagt sein: Das bedeutet nie was Gutes. Dieses Instrument ist bei mir auf der Ökoliste ganz vorne. Zu Recht! Und auch hier machte es gleich mächtig Druck in Richtung Countryhitparade. Wir sind dann zum Glück gleich gegangen.

Die letzte Station war besonders hübsch: Es gab keine Fernseher und man konnte sich unterhalten ohne schreien zu müssen. Letzteres ist ja bei den meisten Kneipen kaum mehr möglich. Es gab wieder leckeres Bier und ich habe der Bedienung beigebracht, wie man Paulaner ordentlich ausspricht. Die hat echt intellektuell was mitgenommen gestern Abend, denn sie bemühte sich bei jeder neuen Runde um die korrekte Aussprache:). Somit habe ich auch noch eine gute Tat vollbracht.

Das Paenlaur keostt ürbengis nur 2,5$, was ehct ein Snhhäeppccn ist und Drsut auf mher mhact. (Hetue httae ich ürnbegis acuh kneie Kocpezhsrmefn...)

Warum so viele Fehler im letzten Satz sind? Nein, nicht weil ich immer noch angetrunken bin. Ich habe Kris von dieser Email erzählt, die sich mal alle gegenseitig zugeschickt haben. Von wegen, dass man nur den ersten und letzten Buchstaben von einem Wort braucht, um dennoch alles verstehen zu können. Ich weiß, ist ein alter Hut, er kannte es jedoch noch nicht. Außerdem ist es immer noch lustig. Ich habe da auch eine Webseite gefunden, auf der man seine eigenen Texte durchwürfeln lassen kann. Den Link gibt es links...

Liebe Grüße

Jochen

2 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Bring lieber mal wieder den Link zu der Seite mit den Cheerleadern!!! Warum hast du den überhaupt rausgenommen? Amerika hat dich weich gemacht :-D

9/1/06 16:42   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Schau mal nach links! Ich habe es nur für dich getan...

Gruß

Jochen

9/1/06 17:45   Kommentar bearbeiten

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Jack Daniel's & Jim Beam

Jack Daniel und Jim Beam sind zwei gute Freunde von mir. So hin und wieder zumindest. Und heute werde ich mal so richtig durchstarten. Dafür habe ich mir extra Jack Daniel's zugelegt, für Jim Beam hat es nicht gerreicht; einer von beiden sollte ja auch reichen. Was braucht man noch? Ein gutes Steack und ein paar Beilagen sollten es tun.

Steack und Whiskey, das passt nicht, werdet ihr Euch denken. Ich rede aber auch gar nicht vom Whiskey! Nein, sondern vom echten Jack Daniel's Senf!
Whiskey und/oder Senf
Da schaut ihr was. Genauso habe ich auch geschaut, als ich vorm Regal im Supermarkt stand. Das mußte ich einfach kaufen.

Ich hatte die Auswahl zwischen vier Sorten Senf von meinem Kumpel Jack oder drei Sorten von Jim. Jacks Gläser waren irgendwie cooler. Ich habe es auch nicht nur zum Spaß gekauft, sondern weil ich mir echt ein paar Steaks machen will. Der Senf ist übrigens sehr lecker! Mal sehen, was die Steacks hergeben.

Ach, wo wir gerade dabei sind: Coca Cola light heißt jetzt Cola Zero.

Liebe Grüße

Jochen

Inside Washington D.C.

Das meiste von Washington ist ja durch Film und Fernsehen hinlänglich bekannt. Und auch wir haben das Standard-Touristen Programm durchgezogen: Weißes Haus, Parlament, Obelisk, und sämtliche Memorials.

Da es am ersten Tag stark geregnet hat, sind wir am Nachmittag ins National Air and Space Museum gegangen. Ich bin ja eigentlich nicht so der Museumsfreund, aber das hier lohnt sich wirklich. Es gibt viele alte Raumfahr- und Flugzeuge zu sehen und man kann jede Menge anfassen und ausprobieren. Unter anderem zeigen sie dort die Mondlandefähre, es gibt die Gondel des Ballon zu sehen, mit dem zuletzt die Welt umrundet wurde und auch einige Flugzeuge aus dem zweiten Weltkrieg sind ausgestellt. Wenn man dann noch nicht genug hat, kann man noch ins Einstein Planetarium gehen, oder sich ein Programm im integrierten IMAX Kino reinfahren. Und das Beste ist, das Museum kostet keinen Eintritt. Nur für das Kino und das Planetarium muss man zahlen. Sogar die Führungen sind umsonst. Nach einiger Zeit stellt sich jedoch eine derbe Reizüberflutung ein.

Was sich als völlig enttäuschend herausgestellt hat, war der Besuch beim Pentagon. Man kann direkt per U-Bahn hinfahren, es gibt jedoch nicht viel zu sehen. Erstens darf man nicht photographieren, und zweitens gelingt es nicht, das Gebäude von einer Entfernung zu betrachten, die einem einen Eindruck von dessen Größe gibt. So steht man nur vor einer Gebäudefront. Dafür haben wir noch eine große Mall entdeckt, die für eine weitere Reiszüberflutung in Sachen Konsumgüter gesorgt hat.

Am zweiten Tag waren wir dann noch im National Museum of Natural History. Neben den obligatorischen Dinosauriern gibt es hier noch eine sehr große Sammlung an Edelsteinen zu bewundern. Unter anderem den wirklich unglaublich großen Hope Diamanten. Ach so, auch bei diesem Muesum ist der Eintritt frei und es gibt wieder ein IMAX. Eigentlich wollten wir am zweiten Tag noch in das National Archiv, um uns die Constitution etc. anzuschauen, leider war dort die Schlange dermaßen lang, dass wir uns die Warterei geschenkt haben. Schließlich hatten wir schon den ein oderen anderen Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Wir sind dann gegen 15 Uhr zurück nach State College gefahren.

Ich habe noch ein paar Bilder in der Washington Galerie hinzugefügt und es werde noch ein paar mehr, ich bin immer noch am bearbeiten.

Liebe Grüße

Jochen

2 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Mofmofmof!
Ich meinte daß du den Hater-Track vom Savas an Eko "zitiert" hast...das "Verrückt!" war doch deine Lieblingsstelle. War klar daß du das in deinen alltäglichen Sprachgebrauch einbaust...

7/1/06 13:55   Kommentar bearbeiten
Anonymous Anonym meint:

Harvey Hubbell seemed to be to the people from two-prong strength twine along with put.
Squash documented on typically the lip area the motorcycle all
the way around. Got ranging from Dutch ancestry and family history, certain Dutch oven has been used just about a
right. You had better cooking surplus toast since with a rich recipe such as this one, for the air conditioning wish
to drink in for every crash.

my weblog; avanti toaster review - -

14/6/13 17:08   Kommentar bearbeiten

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Around Washington D.C.

Nach der vergeblichen Suche nach den Amish und einer längeren Autobahnfahrt sind wir dann schließlich auf dem Autobahnring von Washington D.C. angekommen. Wir haben unser Motel angesteuert (das ich im Internet herausgesucht hatte) und sind dabei in eine Gegend geraten, die zwar recht gut aussah, Ayka und ich befanden uns dort - um es politisch korrekt zu formulieren - in der ethnischen Minderheit.

Mit anderen Worten: Wir waren dort die einzigen Weißen. Was ja nichts schlimmes ist! Und so hätten wir es als multikulturelles Projekt sehen können und uns einen grünen Tee aufbrühen müssen. Aber irgendwie konnten wir den Geist nicht befreien und so beschloßen wir, uns eine andere Gegend zu suchen.

Wir sind dann im Ramada Inn abgestiegen. Das hatte den Vorteil, dass es direkt neben der Metro Enthaltestelle lag (mit Shuttleservice) und auch relativ günstig war. Es war übrigens nicht so einfach dort überhaupt hinzukommen. Man sieht zwar das Motel direkt von der Autobahn, nur weiß man nicht welche Abfahrt einen da hin bringt (Abfahrt 20a). Es hat 20 Minuten gedauert (Ayka ist fast durchgedreht), bis wir unseren Weg gefunden hatten.

Wo wir gerade bei Autobahnabfahrten sind: In den USA befinden sich diese auch manchmal links. Was ein seltsames Gefühl ist. Stellt Euch einfach vor, ihr fahrt auf der Überholspur ganz außen und dann könnt ihr links abbiegen (hier ist manchmal viel Platz zwischen dem Verkehr und dem Gegenverkehr). Verrückt! Und: Es gibt manchmal auch Ampeln auf der Autobahn, was in Deutschland nur in Berlin der Fall ist...
Müde bin ich, geh zur Ruh...
Im Ramada kam ich dann das erste Mal in den Genuß des amerikanischen Fernsehprogramms. Viel Werbung kann ich nur sagen. Außerdem habe ich das erste Mal in meinem Leben Emergency Room fertig geschaut! Das ist eine Leistung, die man durchaus bewundern sollte! So ein Schrott! Die Serie zehrt auch nur noch von ihrem ewigen George Clooney Mythos. Die Müdigkeit hat dann jedoch ihr übriges getan und so gab es keine weiteren Sehnervattacken.

Am nächsten Morgen sind wir dann los nach Downtown Washingthon D.C.

Liebe Grüße

Jochen

2 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

EEEEEEEYYYYYYYYY!
Mir war klar daß du irgendwann mal den Savas zitieren musst...

6/1/06 08:47   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Ich verstehe nicht...

Wenn Du es etwas genauer machst, kann ich vielleicht weiterhelfen?!?

Gruß

Jochen

P.S.: Hast Du einen Namen?

6/1/06 13:52   Kommentar bearbeiten

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Jochen allein Zuhaus.

Wieder allein: Ich habe Ayka vorhin an den Flughafen gebracht. Die drei Wochen sind ganz schön schnell vergangen und wir haben ganz schön viel gemacht und erlebt (mein Reisebericht von Washington ist noch nicht fertig...).

Gestern Abend das letzte gemeinsame Bier, heute das letzte Weihnachtgebäck. Die Wohnung: leer und still.
Die gute alte Lebensmittelfarbe
Werde mich dann mal wieder richtig in die Arbeit stürzen.

Liebe Grüße

Jochen

In den US per Auto

Man kennt ja die alten Mythen, die man von den Boulevard-Magazinen wie Explosiv suggeriert bekommt: Von den (meist männlichen) US-Amerikanern, deren größter Traum es ist, einmal über deutsche Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung zu brausen. Und wie das mit den Mythen so ist (ich sage nur Ballermann und Ischgl), auch dieser hier scheint mir von den Medien lediglich erfunden worden zu sein.

Den Eindruck hatte ich zumindest, als wir unterwegs waren. Kaum waren wir raus aus State College, schon wurden wir von den ersten Autos jenseits der Geschwindigkeitsbegrenzung überholt. Ayka kam sich irgendwann wie ein richtiger Streber vor, weil sie sich immer an die Schilder hielt (wie langweilig:)).

Außerdem haben mich diese riesigen Laster beeindruckt. Als ich klein war, habe ich immer den Film "Ein ausgekochtes Schlitzohr" mit Burt Reynolds geliebt. Ein Laster, der immer vollgas gibt, bis das Pedal unterm Bodenblech rausschaut. Fand ich lustig. Etwas anderes ist es jedoch, wenn man die ganze Zeit von solchen Ungetümen überholt wird. Das Konzept der Geschwindigkeitsbegrenzung für LKW wurde anscheinend in den Siebzigern genau von jenem Film aus den Angeln gehoben. Die sind echt gnadenlos und da man hier auch rechts überholen darf, findet man sich schnell wie eine Sardiene zwischen zwei solchen Monsterlastzügen. Naja, Bandit ist ja auch immer unter einem solchen Anhänger durchgefahren, um sich vor der Polizei zu verstecken und da habe ich Ayka auch einfach auf ein solches Notfallmanöver hingewiesen.

Das praktische am Autobahnsystem hier ist, dass die Autobahnen neben einer Nummer immer eine Richtung haben, also etwa I-85 South, sodass man auch immer weiß, in welche Richtung man fährt. Macht die Orientierung einfacher und wäre auch mal ein Tipp für Deutschland.

Und wo wir gerade dabei sind: Ich bin dafür, dass man in Deutschland auch die Nummernschilder vorne abmachen darf. Ein neuer Audi A6 (z.B.) ohne Frontnummernschild sieht dann noch um einiges cooler aus. Genauso ist das auch bei den meisten anderen Marken.

Ach so, egal was ich früher gesagt habe: Ich will auch einen Hummer Jeep haben. Ich will, ich will, ich will. Den könnte ich dann bei den Benzinpreisen in Deutschland nur hier fahren (wir sind mit Benzin für 30$ nach Washington hin und zurück gefahren(!) , eine Gallone, also 3,785 Liter, kostet im Moment 2,25$), dass Ding steht dennoch auf meinem Wunschzettel für nächstes Jahr Weihnachten...

Übrigens ist die Gallone Benzin hier immer noch billiger als die Gallone Milch, was einem zu denken geben sollte...

Liebe Grüße

Jochen

Strasburg, Manheim und West Hanover

Nein, in der Überschrift sind keine Rechtschreibfehler. Laßt mich hierfür jedoch etwas weiter ausholen: Pennsylvania ist ein sehr konservativer und religiöser Bundesstaat (allein in State College gibt es an die 25 Kirchen). Und Schuld daran - wie könnte es anders sein - sind die Deutschen. Vor ein paar hundert Jahren fand nämlich alles, was sich in Deutschland religiös verfolgt fühlte, hier seinen Unterschlupf. Und so gibt es z.B. nahe Philiadelphia noch eine große deutsche Gemeinde, die den recht einfallsreichen Namen Germantown trägt.

Da ich ein Fan von so klassischen Titeln wie "Der einzige Zeuge (Witness, 1985)" bin und Ayka auch mal eine Amishkutsche in freier Wildbahn sehen wollte, hatten wir beschloßen unseren Trip nach Washington mit einem kleinen Abstecher nach Lancaster zu beginnen. Lancaster, so versprach mein Reiseführer, wäre der Ideale Ausgangspunkt um diesen posierlichen Wesen näher auf die Pelle zu rücken.

Auf der Fahrt dorthin, künden dann schon die Schilder von einem gewissen deutschen Einfluss, Namen wie Manheim und West Hanover heizen bereits unterwegs die Jagdatmosphäre nach diesen scheuen Lebewesen auf. In Lancaster dann saß ich mit gezückter Kamera auf dem Beifahrersitz, immer bereit eine Kutsche mit einem schnellen Schuss aus der Hüfte auf meine Compact Flash Karte zu bannen. Leider gab es dort nur viel Industrie und Baggy-Style Hosen zu bewundern...

Irgendwie haben wir uns halt nicht geschickt genug angestellt. Kein Amish wollte sich zeigen. Noch nicht einmal draussen in der Provinz, vor den Toren von Lancaster! Vielleicht lag es an der Witterung - es war kalt und windig - vielleicht benötigt man auch einfach eine andere Ausrüstung: Tarnkleidung samt Armyjeep. Wer weiß.

So sind wir dann ohne Erfolg und Photo weiter nach Washington gefahren. Vielleicht beim nächsten Mal.

Liebe Grüße

Jochen

P.S.: Daheim habe ich auf der Karte eine Stadt names Amishtown gefunden. Bei nächsten Mal wird es klappen!

4 Kommentare:

Anonymous Anonym meint:

Hi Ayka und Jochen!

Erst mal: Gut's Neues!!! Gerutscht seid ihr ja anscheinend doch mit ziemlich viel Feuerwerk und Böller... wenn das lecker Bier und der Ice Tea so gedröhnt haben... :-)).

Schön zu lesen, dass es euch - bis auf Ausfälle (dank des Alks) und nicht gefundenen Wesen gut geht! Werdet ihr einen erneuten Versuch starten, diese Wesen zu kontaktieren? Ich werde die Berichte gespannt verfolgen.

Bei uns hier ist alles total unspektakulär, das Bier und der Wodka-Bull an Sylvester haben wie immer geschmeckt, Feuerwerk gab es im tiefen Rheinhessen (wo wir gefeiert haben) auch, und das Raclette hat mal wieder ordentlich den Magen verklebt... also alles wie immer. Letzte Woche Freitag hatten wir richtig schön Schnee, aber Samstag war alles wieder weg - die Fahrt zur Sylvester-Party in's tiefe Rheinhessen also nicht gefährdet!

Ich bin schon gespannt, wie du die Fastnachtstage verbringen wirst - du kannst ja die Tröten und das Gedöns aus deinem neuen Lieblingsclub für Rosenmonday aufbewahren :-).

Lasst es euch gutgehen - liebe Grüße und weiterhin viel Spass!!

Diana

3/1/06 04:42   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Hoffe, ihr hattet auch einen guten Rutsch. Dein Bericht hört sich jedenfalls danach an.

Fastnacht ist so eine Sache. Vielleicht sollte ich mein Hasenkostüm einfliegen lassen...

Grüße
Jochen

3/1/06 13:55   Kommentar bearbeiten
Anonymous Anonym meint:

Servus Jochen,

auch von meiner Seite Euch beiden ein gesundes und erfolgreiches Jahr! Ihr habt es gut angefangen, dass lässt sich Deinem "Blog" jedenfalls zweifelsohne entnehmen...;)

Wir haben in Mainz nach einem gemütlichen Raclette die Caipirinha´s im Sausalitos tanzen lassen. War nicht schlecht!

Wünsch Dir noch viel Spass und Erfolg, liebe Grüsse, *René*

P.S. Ich meld mich nochmal bevor ich im März nach NYC mache zwecks eines evt. Treffens...

3/1/06 15:48   Kommentar bearbeiten
Blogger Jode meint:

Melde Dich sobad Du mehr weißt, ich wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich es einrichten kann.

Dann gehen wir mal so richtig durchstarten. Ich freu mich jetzt schon.

Liebe Grüße
Jochen

3/1/06 17:32   Kommentar bearbeiten

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Sylvester mal ganz anders!

Haben wir also 2005 auch wieder rum bekommen. Und natürlich muss man so etwas immer richtig feiern. Hier in State College hatte sich ja bereits eine kleine Feier angekündigt (die Eisfiguren), und da Ayka und ich so richtig durchstaren wollten, bin ich dann Abends nochmal schnell in den Bottle Shop, um Bier zu erwerben.

Dabei hatte ich dann Erstkontakt mit einem chinesischen Drachen, der begleitet von einer Tommlertruppe durch die Stadt gezogen ist. Irgendwie haben die da - glaube ich - was falsch verstanden mit dem chinesischen neuen Jahr, aber egal.

Neben den Eisfiguren und besagtem Drachen, gab es dann leider nur Kaffe- und Popcornstände. Leider, denn man ist ja aus Deutschland anderes gewöhnt und so hat auf jeden Fall der obligatorische Glühweinstand gefehlt. Aber wie man so schön sagt, man muss auch ohne Alkohol feiern können. Das gilt jedoch nicht für mich und so haben Ayka und ich so richtig schön anschließend beim Essen vorgeglüht...

Leicht angeheitert ging es dann "Downtown", wo der Player's Club sein Pforten für uns und die Partygemeinde aufgemacht hatte. Den Player's Club, den einzigen Nachtclub hier, kann man sich so etwa wie das gute alte McCullys (wer alt genug ist wird sich erinnern) in Wackerheim vorstellen. Statt der einarmigen Banditen nehme man jedoch einen Billiardtisch als Ausstattung.

Dort gab es Bud Pitcher für 4$ und obwohl ich die rote Sirene gesehen habe, die mich vor Kopfschmerzen und anderen Nebenwirkungen dieser Brühe warnen wollte, habe ich hemmungslos zugeschlagen. Es muss ja schließlich auch nicht schmecken, sondern knallen. (Übrigens - und das finde ich bemerkenswert - hatte ich direkt beim zweiten Pitcher Kopfschmerzen, soviel zu den inneren Warnsignalen.) Ayka hat sich am Long Island Iced Tea festgehalten, den man so wie er feil geboten wurde, auch als Benzinersatz hätte verwenden können. Hat auf jeden Fall für eine ordentliche Schlagzahl gesorgt...

Im Nightclub waren überall Partyzylinder und Tröten verteilt, die der ganzen Geschichte noch einen richtig schönen kitschigen Anstrich verpasst hat. Um Mitternacht passierte jedoch etwas seltsames: Keiner ging so wie bei uns nach draußen, um sich das Feuerwerk anzuschauen. Der Grund dafür war banal: Es gab kein Feuerwerk. Nichts! Noch nicht mal einen Böller! Keine Feuerspiralen und wie die Dinger noch so alle heißen!

Ich habe zwei Erklärungen hierfür:
  1. Es wurde mal ganz konsequent Brot statt Böller durchexerziert und jeder Cent in die dritte Welt geschickt oder
  2. die Homeland Security Behörde hat Böller als zu gefährlich eingestuft.
Wie auch immer, es war ziemlich öde...

Dafür gab es um 12 Uhr kostenlosen Sekt und alle sind sich in die Arme gefallen. Ayka hat dann noch einen Ami kennengelernt, dessen Bruder mal in Deutschland studiert hat und mußte Neujahrswünsche auf Deutsch per Handy verschicken. Ich war am Ende des zweiten Pitschers angekommen und ein kleiner Mann begann in meinem Kopf gegen die Schädeldecke zu hämmern. Wir sind dann bald heim gegangen. Heute Morgen hat es übrigens immer noch gehämmert...

Liebe Grüße

Jochen